| Zwei Bodenlose erste 200km an einem Tag |
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| Geschrieben von: Andreas Preininger | |||
| Freitag, den 22. April 2011 um 08:18 Uhr | |||
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Freitag 15.04: Die Prognose für die nächsten Tag schaut viel versprechend aus und so beschlossen wir (Drusi und Staufisch) in den Süden nach Silian zu fahren. Samstag 16.04: Gut mit meinem neuen Auto in Silian angekommen machen wir uns top motiviert auf dem Weg zum Startplatz. Welcher aufgrund des eher strammen Ostwinds nur suboptimal war. Competino lässt sich bei mir nicht mehr einschalten und Stefan borgt mir großzügigerweise eines von seinen. DANKE mein RETTER!! Beim erster Startversuch noch eine Leine gerissen.... :-(. Kein perfekter Start in den Tag und ich beschloss nach einigen Kilometern den Tag am Boden zu verbringen. Stefan hingegen kämpfte durch und flog an diesem Tag ein 102km flaches Dreieck. Vielen Dank noch an das Team von Blue Sky welche mir innerhalb von kürzester Zeit die Leine gewechselt haben. Sonntag 17.04: Am Startplatz war mein Gefühl wieder besser und es sollten sich auch die Bedingungen bessern. Ich startete kurz nach halb elf und es ging zügig Richtung Sterzing. Meine Wegbegleiter waren Smeyky, Michi und Tockner Hans. Auch die Sterzingquerung ging relativ einfach und das Ridnauntal war so einfach zu fliegen wie noch nie. Wieder zurück bei Mühlbach entschlossen ich und Michi die Querung zur Blose in Angriff zu nehmen. Kurz bevor wir ankamen sahen wir Wolfgang B. dort aufdrehen und somit waren wir erleichtert. Der anschließende Flug Richtung Wolkenstein war kein Thema und wir setzten um 14:14 um noch zurück zu kommen. Ich flog in einen Kessel, Michi wählte eine andere Route, somit war ich ab diesem Zeitpunkt auf mich alleine gestellt. Meine Route verlief nördlich von Alta Badia und ich konnte noch einige Male an den Felswänden aufdrehen und somit landete ich kurz westlich vor Doblach. Ein tolles 169km FAI Dreieck. Stefan konnte an diesem Tag leider nicht seine Leistung abrufen. Montag 18.04: Top motieviert gingen wir wieder ans Werk und es sollte ein genialer Tag werden. Dieses Mal starteten wir ziemlich am Anfang und es ging wieder Richtung Westen das Gsiestal, Antholzertal und Taufertal waren bereits nach kurzer Zeit hinter uns. Mit leichtem Rückenwind und einer Basis von ca. 2700m kamen wir rasch zur Sterzingquerung, welche auch dieses Mal kein Problem war. Ridnaun ging auch wieder fast ohne Kurbler. Mittlerweile war ich fast alleine unterweg gefolgt von Stefan einige Kilometer hinter mir. Nach Bruneck entschloss ich mich weiter im Norden zu fliegen um einen eventuell starken Talwind auszuweichen. Im Gsiestal angekommen erinnerte ich mich, dass es nördlich vom Turnthaler auch ein Tal gibt welches schöne südwest Flanken hat. Als ich dann nördlich vom Thurntaler auf über 3600m aufdrehen konnt war ich mir sicher heute fallen die 200. :-) Es ging immer halb beschleunigt weiter Richtung Lienz wo ich kurz vor dem Hochstein meinen Wendepunkt setzte. Mit der restlichen Höhe flog ich dann noch Richtung Silian um ca. 9 km vorher um 18:05 gelandet bin. Stefan flog zu dieser Zeit noch hoch oben an mir Richtung Lienz vorbei er drehte früher um und konnte noch bis zum Landeplatz nach Silian fliegen. Bodenlose Ausbeute an diesem Tag: 414km Drusi 212km flach , Stefan 202km flach Dienstag 19.04: Ein wenig fertig von den vorangegangenen Tag fuhren wir wieder hoch. Ich startete dieses Mal als erster, was mir auch fast zum Verhängnis geworden wäre. Aber wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Lüftchen her. So konnte ich in der Pole ins Rennen gehen. Aber bereits nach der Gsies Querung holte mich Burcki ein, ihm folgte ich dann auch. Wieder Bis ins Ridnauntal und zurück. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war an diesem Tag wieder sehr hoch und mein Gefühl war gut. Kurz vor dem Gitschberg (schreibt man den so?) musste ich leider einen Retterabstieg beobachten. Ich funkte sofort Stefan (der leider in eine Abschattung flog und schon auf der Rückreise war) und gab die Koordinaten durch. Dannach spiralte ich einige Meter ab bis es mir zu bockig wurde, später sah ich dann, dass der Retter weggepackt war und ich schloss, dass es der Person gut geht. Der weitere Flug war nicht mehr frei und ich entschloss nach einigen Kilometern landen zu gehen. Es wurden schließlich noch 161km flach. An dieser Stelle sein noch festgehalten: Dem Piloten geht es gut. Falls jemand mit der Rettung irgendwo absteigt bitte sofort die Bergrettung alarmieren, auch wenn es demjenigen gut geht. Dies kann einen eventuell unnötige Hubschraubereinsatz verhindern. Resümee: Super Flugwochenende mit den ersten 200 km Flug für Drusi und Staufisch, sowie einigen Höhen und Tiefen. Mir persönlich wurde auch wieder klar, dass es was wichtigeres gibt als Kilometer und Punkte. Deswegen wünsche ich an dieser Stelle allen Piloten eine schöne und unfallfreie Saison 2011.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2011 um 08:19 Uhr |