| Bodenlos Streckenflugwanderpokal wandert zum ersten Mal in dieser Saison |
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| Geschrieben von: Andreas Preininger (Drusi) | |||
| Dienstag, den 29. März 2011 um 06:07 Uhr | |||
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Wie jede Saison, geht es auch heuer wieder um den Bodenlos Wanderpokal, für den punktestärksten XC-Flug der Saison. Ich als Obmann habe am Donnerstag den 24. März die Latte auf 186,42 Punkte gelegt und hoffe, dass diese noch oft übersprungen wird. Aber alles der Reihe nach.... Treffpunkt wie so oft in den letzten Jahren um 5:00 in Allhaming, um gemeinsam mit Stefan für zwei Tage nach Osttirol zu fahren. Auf der Fahrt sprachen wir nicht nur übers Fliegen sondern auch über meine Diplomarbeit. An dieser Stelle möchte ich alle Fliegerkollegen bitten den Fragebogen, welche ich in den nächsten Tagen online stellen werde, auszufüllen. Danke! Aber zurück zum Wichtigen im Leben: dem Fliegen. In Silian angekommen und nach kurzen Instruktionen von Wolfgang (Bernhard) ging es mit der Bahn rauf auf den Thurntaler. Dort begrüßten uns, Michi, Wolfgang, Peter vom Transalpin Express und einige andere Cracks. Plötzlich kam Hektik auf, der Wind drehte, und jeder machte sich startklar. Stefan und ich sind dieses Jahr mit Spot-Messenger Satelliten-Trackern unterwegs, vertrödelten am Start viel Zeit damit und vergaßen dann trotzdem das Live-Tracking einzuschalten... dieser Streß schon vor dem Fliegen ;-). Wolfgang ging als erster mit seinem neuem Mentor 2 raus und konnte gleich gut Höhe machen. Alle anderen (außer Stefan, der noch immer an seiner Ausrüstung herummachte) starteten kurz darauf und schon ging es mit einem flotten Tempo Richtung Westen. Die Basis (kann man das bei Blauthermik so bezeichnen?) war zu dieser Zeit bereits auf 2700m. Aus diesem Grund war die Querung über das Gsies kein Problem. Der weitere Flug führte uns über das Antholzertal, nach dieser Querung war ich gemeinsam mit Michi (Pohl) unterwegs und es war aufgrund der hohen Schneegrenze sehr schwer Höhe zu machen. Deswegen querten wir beide das Taufertal sehr tief. Die Abflughöhe von 2500m reichten gerade so, dass wir drüben auf 1600m ankamen. Bei dieser Querung fürchtete ich schon, ob eine Landung bevorsteht, doch es ging wider Erwarten auch von unten heraus gut, wodurch wir bald wieder auf Operationshöhe waren. Der restliche Flug Richtung Sterzing war kein Problem. Am Wendepunkt angekommen war ich alleine, da alle schon früher umgedreht hatten. Zurück ging es auch recht zügig. Nur der Anschluss nach dem Taufertal war wieder sehr mühsam. Wieder zurück am Thurntaler erreichte ich meine Tagesmaximalhöhe von knapp 3800m. Der restliche Flug war nur mehr eine Draufgabe. Kurz vor dem Hochstein kamen mir Michi und Stefan entgegen und ich setzte dort meinen letzten Wendepunkt, um wieder zurück Richtung Silian zu fliegen, was sich knapp nicht ausging. Einer Rückwindlandung verdankte ich dann mein Tarnoutfit. Traumflug ohne Wind und ein sicheres Gefühl unter meinem bereits in die Tage gekommenen Trango bleiben in Erinnerung. Danke an Stefan für die Überredungskunst, dass ich mitgefahren bin. Danke an Wolfgang für die Beherrbergung in seinem 5-Sterne-4-Räder-Hotel. Der Wanderpokal wandert somit von Liezen (Lex) nach Hörsching zu mir.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 30. März 2011 um 05:49 Uhr |