OÖ. FSV Bodenlos
SponsorenImpressumKontaktLinks

Ninja RSS Syndicator

OÖ. FSV Bodenlos - Startseite OÖ. FSV Bodenlos - Startseite

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
Mein erster Sender Hunderter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andreas Preininger   
Dienstag, den 27. April 2010 um 20:23 Uhr

Dim lights  

Nachdem ich und Tommi am Samstag bereits das Ennstal vom Stoder aus erkundet hatten beschlossen wir am Sonntag wieder mal vom Sender (Kleinerberg) aus auf Strecke zu gehen. Was sich am Sonntag Abend dann als gold richtige Entscheidung heraus stellte.

Am Landeplatz angekommen war die erste Gruppe von Personen schon am Weg nach oben, unten machten wir uns bereit, über dem Toten Gebirge war schon ein Hauch von Quellungen zu sehen. Dies bestätigte unser Vorhaben ein 150km FAI zu versuchen. 

Um 11:30 war ich mir sicher, dass es thermisch genug ist um sich zu halten und ich startete obwohl zu dieser Zeit noch keine Thermikwolke über dem Sender stand. Nach einigen Minuten der Kurblerei ging es auf 1500m und wir konnten den Hahnbaum anfliegen der wie immer eine verlässige Thermikquelle war. Weiter Richtung Norden zur Hohen Nock und über den Hochsengs zum Spering. Unser erster Wendepunkt war somit geschafft. Ich querte westlich von Pankraz auf den Tamberg und Tommi flog zurück zum Hochsengs um dort nochmals Basis zu machen. Dieser Umweg war die bessere Linie und so war Tommi in Front. Immer in Sichtweite flog Tommi voraus und gab mir wichtige Infos über die besten Thermiken durch. Über den Kleinen Priel, Öttlberg und Ostrawitz ging es Richtung Salzsteigjoch. Die Basis war zu dieser Zeit ca. 2800m und so hatten wir einen traumhaften Ausblick auf das Tote Gebirge und den Grundlsee. Zwischen dem Schwarzensee und dem Tauplitzsee flogen wir direkt die Tauplitz an, wo wir unsere Fliegerkollegen, welche von Loser gestartet waren getroffen haben.

Wieder an der Baisis ging es rasch Richtung Grimming.  Das Ennstal war wie gewohnt eine Rennstrecke und das Fliegen Richtung Westen über den Kammspitz und Stoderzinken war kein Problem. Westlich vom Stoder querten wir das Ennstal zum Hauser Kaibling. Dort hatte Tommi eine 40 minütige Baustelle, die er nutzte um den Baumbestand genauer unter die Lupe zu nehmen. Dies war dann auch unser 2ter Wendepunkt. Ich erwischte es besser und flog Richtung Osten. Bis zum Sölkpass flogen wir zeitversetzt die gleiche Linie, ich wählte ab da eine nördlicher Linie und Tommi die direkte schnelle Linie und so trafen wir uns wieder bei Oppenberg.

Danach ging es weiter Richtung SO wo wir unseren letzten Bart mit zwei Adlern teilten. Die anschließende Querung auf die Sonnenseite des Tals war nicht mehr von Erfolg gekrönt und so landeten wir westlich von Rottenmann.

Resümee:

  • Mein erster Hunderter vom Sender
  • Es gibt keinen besseren Guide als Tommi
  • Eine neue Route erkundet
  • Man muss nicht immer nach Kärnten und Salzburg fahren um 100km zu fliegen

Links zu den Flügen:

Drusi 120km FAI

Tommi 122km FAI

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. April 2010 um 08:39 Uhr
 
© OÖ. FSV Bodenlos -- Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir fliegen, dann hätte er uns Wurzeln gegeben!