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OÖ. FSV Bodenlos
Bodenloser ist neuer steirischer Landesmeister
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Sonntag, den 18. April 2010 um 16:53 Uhr

Alexander Robé ist neuer steirischer Landesmeister im Paragleiten

Dieses Wochenende fand am Stoderzinken die offene steirische Landesmeisterschaft im Paragleiten statt. Lex Robé, unser steirischer Legionär, konnte mit seinem brandneuen Boomerang GTO sowohl die Serienwertung gewinnen als auch den Titel "Steirischer Landesmeister 2010" holen.

Wir gratulieren herzlich zu dieser Leistung! 

Leider sind auf der Homepage des Veranstalters noch keine Ergebnisse zu finden. Lex wird in den nächsten Tagen einen kleinen Bericht mit seinen Eindrücken schreiben.

Stay tuned...

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. April 2010 um 16:54 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 7
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Samstag, den 10. April 2010 um 14:12 Uhr

Samstag, 10.04.2010 (Tag 7)

Heute super Wetter mit kaum Wind! Es wurde ein 66-km quasi flaches Dreieck ausgeschrieben. Meister Eder kam als zweiter oder driiter ins Ziel. Mit den Leading-Points könnte sich der zweite leicht ausgehen. Fast alle Österreicher kamen ins Ziel ... auch ich :-).

So, jetzt muss ich zur Pilotenparty.

Ergebnisse wie gehabt auf: http://www.fastretrieve.com/PWCA/2010/1.html

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 16. April 2010 um 23:56 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 6
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Samstag, den 10. April 2010 um 14:00 Uhr

Freitag, 09.04.2010 (Tag 6)

In der Früh sah es wieder mal nach zu viel Wind aus der falschen Richtung aus. Aber mittags nahm der Wind dann rapide ab und, obwohl er noch immer aus der falschen Richtung (Süd-Ost) kam, waren am Nord-Startplatz bereits mehrminutige Phasen, in denen es thermisch heraufblies.

Der Start des 56-km One-Way-Tasks wurde auf 14:45 festgelegt. Um ca. 13:45 starteten die ersten drei/vier Piloten, unter ihnen Eder Christoph, und konnten sofort Höhe machen. Die nächsten starteten sofort hinterher und hatten Pech, denn soeben schob sich ein fetter Schatten über das gesamte Gelände. Der Höhenunterschied ist hier nicht besonders groß und so mussten die Piloten landen gehen. Der Rest von uns musste mehr als 15 Minuten warten, bis wieder ein bisschen Sonne auf das Gelände vor dem Startplatz schien, sich somit Thermik bildete und der Wind am Startplatz nicht mehr von hinten kam. Leider waren die startbaren Phasen sehr kurz und so gab es viele Startabbrüche und Fehlstarts, von denen manche im steilen Gelände unterhalb des Startplatzes endeten.

Da nach Priority-System gestartet wurde, hatten den ersten 100-Piloten des letzten Jahres Vorrang und so passierte es mir, dass mein Schirm, obwohl ich schon startklar war, einfach weggeräumt wurde, weil ein Pilot kam, und "Priority!!!" schrie. Als er dann startete, sah ich dass er eine Nummer größer 100 im Schirm hatte. Na ja, so kann man's auch machen.

Dann legte ich meinen Schirm zum zweiten Mal auf den Startplatz und wartete, dass ihn mir die Helfer auseinanderziehen. Ein Pilot neben mir musste seinen Start abbrechen und sein Schirm fiel auf meinen. Ich musste meinen Schirm unter seinem herausziehen und hatte einen schönen Knödel beisammen. Beim dritten Anlauf klappte dann alles, ich schwang mich in die Luft und startete das Rennen wie viele andere um einiges zu spät.

In den zwei Startbärten wurde sehr schnell klar, dass es heute eine Lotterie werden würde. Sonne und schatten wechselten schnell, genau so schnell bildete sich Thermik und war auch gleich wieder weg. Trotzdem kämpfte ich mich nach oben.

Als sich ein paar Piloten aus dem Startbart lösten und Richtung ersten Wendepunkt flogen, entschied ich mich mitzufliegen, obwohl ich tiefer war. Leider ein Fehler, denn ich kam relativ bald sehr tief und musste mehrmals sehr schwache Bärte nehmen, um nicht ganz abzusaufen. Mein Pulk war schon längst dahin... im Flachland eine Katastrophe. Mehrmals zeigten mir ein paar Vögel, wo schwache Thermik zu finden war. Es gelang mir jedoch nie, wieder eine vernünftige Arbeitshöhe zu erreichen. Ein blauer Onzone Mantra gesellte sich zu mir und wir versuchten es gemeinsam, aber es half nichts ... nach langem K(r)ampf musste ich aufgeben und landete mit dem Mantra-Piloten (Mathieu VERMEIL) mitten in der Pampa.

Nachdem wir unser Zeig zusammengepackt hatten marschierten wir Richtung Straße los. Als wir bei einer Farm vorbeikamen, deuteten uns die Besitzer, dass wir noch einen langen Marsch vor uns hätten. Nach einer Weile bergauf-bergab erreichten wir eine breitere "Straße", auf der alsbald ein Auto vorbeikam. Der Mathieu konnte sich auf Spanisch mit den Leuten verständigen und so wurde klar, dass wir noch ca. 10 Kilometer Fussmarsch vor uns hatten. Da wir das unmöglich schaffen konnten, bevor es finster werden würde, beschlossen wir unsere Koordinaten an die Rückholer zu senden. Als wir gerade dabei waren, unsere GPS-Geräte auf UTM-Koordinaten umzustellen, kam ein Schulbus daher ... was für ein Glück. Der Busfahrer nahm uns bis zur Hauptstraße mit, wo auch schon der Rückholerbus wartete.

Platzierungen der Österreicher (Gesamteilnehmerzahl: 125)

6. Christoph Eder
21. Stephan Gruber
42. Sigi Schusteritsch
68. Gottfried Kaschnig
85. Stefan Aufischer
97. Helmut Zeferer

http://www.fastretrieve.com/PWCA/2010/Task%20T1.1%20%28Open%29.htm

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. April 2010 um 14:10 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 4
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Freitag, den 09. April 2010 um 12:45 Uhr

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Mittwoch, 07.04.2010 (Tag 4)

PICT_2010-04-07_08-49-388:30 ... Pilotenbriefing ... das Wetter sieht heute bis jetzt am vielversprechendsten aus ... es ist nämlich kein Regen angesagt ... das brasilianische Fernsehen ist angerückt ... deswegen wird die Windprognose "schön geredet" ... Gruber Stephan wird zum Fernsehstar ... "Hi, my name is Gruber Stephan from the UP Team and we are here for the Paragliding World Cup on E... S... P... N!!!!!" ... Paragleiten scheint hier einen höheren medialen Stellenwert zu haben, als bei uns zu Hause ...

9:30 ... wir fahren hoch auf den Startberg ... der Wind bläst zu viel, aber dafür aus der falschen Richtung ... wir haben ca. 30-40 km/h Südwind, das ist hier wie Nordwind bei uns ... niemand geht zum Startplatz, die meisten suchen sich ein windstilles Platzerl und sonnen sich ... brasilianische UV-Strahlung auf europäischer wintergebeleichter Haut, ob das gut geht? ... das Fernsehen kommt ... wir gehen doch zum Startplatz ... Gotl will auf die Leeseite vom Berg gehen, dort wär es windgeschützt ;-) ... 

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10:30 ... das Task-Komitee ist dabei, einen One-Way-Task zusammenzustellen, so weit es geht "mit dem Wind" ... die meisten Piloten haben schon ausgepackt ... einige machen schon Groundhandling ... sieht schlimmer aus als auf der Übungswiese an einem Paragleit-Schnupper-Tag, aber nicht weil die Piloten schlecht wären ...

11:00 ... der Wind hat etwas abgenommen ... vermutlich der einsetzenden Thermik wegen ... ein Schweizer geht mit seinem 2-3-er raus ... der Schirm überlegt kurz, ob er vorwärts oder rückwärts fliegen soll ... dann zieht er raus ... eigentlich sieht es gar nicht so schlimm aus in der Luft finden alle ... die Startvorbereitungen laufen voll an ...

12:00 ... Briefing ... es wird ein 54-km-Task mit zwei Wendepunkten ausgerufen ... Landeplatz mitten in einer Stadt, vielleicht der Zuschauer und des Fernsehens wegen? ... Startfenster öffnet um 13 Uhr ... der Startzylinder geht zum ersten Mal um 14 Uhr auf, und von da an vier Mal in Viertelstundenabständen, also um 14:00, 14:15, 14:30 und 14:45 ...

12:57 ... die ersten Piloten starten ... niemand hat "Window Open" (=Starterlaubnis) ausgerufen ... sind wir hier bei einem Weltcup?

13:00 ... niemand ruft "Window Open" ... vom Veranstalter sind kaum Starthelfer da ... alle beginnen kreuz und quer zu starten ... der Wind kommt in Böen aus verschiedenen Richtungen ... auch Top-Piloten wie einer der Valic-Brüder oder unser Meister Eder brauchen mehrere Startversuche, um rauszukommen ... zwei Piloten fliegen direkt nach dem Start zusammen, weil der eine seine Kiste gar nicht unter Kontrolle hat ... zum Glück passiert nix außer ein paar Abschürfungen und betretende Gesichter ...

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13:15 ... der Wind hat wieder zugenommen ... geschätzte 50 Piloten sind bereits gestartet ... ich bin einer der nächsten ... vor mir macht ein junger Pilot beim Starten einen Salto ... am Funk fragt Xavier Murillo die Piloten wie es in der Luft ausschaut ... einige Level-3 (=unfliegbar) kommen zurück ... der Task wird gecancelt ...

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16:00 ... der Wind hat nicht abgenommen ... wir kommen nicht mal zu einem Freiflug ... ein brasilianischer Tandem startet, indem er von mehreren Helfern hinausgezogen wird ... der Tandem zeigt uns, dass es eigentlich locker fliegbar ist ... wir fahren trotzdem mit dem Bus hinunter ... was sind wir für Weicheier ;-)

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20:00 ... Pilotendinner ... alle Piloten, Veranstalter, Helfer, usw. stellen sich bei einem Buffet an ... so gut organisiert, wie alles hier in Pocos de Caldas ... die letzten in der Schlange kriegen gegen 21:30 ihr Essen ... das Essen ist sehr gut ... Getränke sind allerdings selber zu zahlen, außer der Caipi, der allerdings wie Spülmittel vermischt mit Industriealkohol schmeckt ... nur dem Franzosen Simon Issenhuth schmeckte er ganz offensichtlich ;-)

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. April 2010 um 16:22 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 2
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Dienstag, den 06. April 2010 um 05:32 Uhr

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Montag, 05.04.2010 (Tag 2)

Gestern Nacht und heute Früh hatte es wieder mal geschüttet. Nachdem das Briefing zweimal verschoben wurde, entschieden sich die Veranstalter, den Task zu canceln. Diesmal wurde uns allerdings mit den Worten "Today Free Flying" Hoffnung auf Flüge gemacht.

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Stephan, Christoph, Heli und ich schulterten gegen Mittag unsere Packsäcke und marschierten Richtung Seilbahn los, obwohl es bereits wieder tröpfelte. Sigi, Gotl und Gerhard waren nicht ganz so optimistisch und entschieden sich, den Berg zu Fuß und ohne Gleitschirmausrüstung zu erklimmen. Dies war defintiv die sichere Wahl, denn die Seilbahn in Pocos de Caldas ist die abenteuerlichste, die ich je in meinem Leben gesehen habe. 

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Die Talstation der Seilbahn ist mitten im Ort. Heli und ich nahmen mutigerweise eine Gondel gemeinsam. Nachdem uns ein Bediensteter in die Kabine gesperrt hatte (die Tür war nahezu geschlossen) und die Gondel dann höchstpersönlich auf das Seil "eingehängt" hatte, ging es vorerst mal ein paar Meter über eine Straße dahin. Danach führt die Seilbahn über Urwald ... nein, halt ... sie führte DURCH Urwald. So richtig bewusst wird einem das, wenn d ie Gondel dann an Bäumen und Ästen streift. Oben bei Jesus angekommen, und vom nächsten "Liftler" wieder befreit, waren wir vorerst mal ziemlich erleichtert...

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Dann  ging es zu Fuß weiter zum Nordstart, wo schon einige andere Optimisten herumlungerten. Nachdem wir fests  telleten, dass der Wind ja eigentlich von Hinten (also aus Süden) blies, wechselten wir schleunigst auf den Südstartplatz. Dort angekommen, rutsche ich gleich mal mitsamt 30-kg-Packsack auf dem Rücken auf dem braun-rot-schlammigen Untergrund dieses Startplatzes aus, und legte mich zur Belustigung der anderen der Länge nach in den Dreck... ich würde sagen, ein gutes Omen ;-)

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Mittlerweile waren auch Gotl, Sigi und Gerhard am Startplatz angekommen und bereuten bereits, dass sie keine Schirme dabei hatten. Nachdem ein Local vorgestartet war, und zeigte, dass es eschon ganz gut ging, entschieden sich einige trotz der noch immer herumziehenden Regenwolken, einen Start zu wagen. Es wurden zig Mantra R10.2, Booms, Icepeaks, und andere scharfe Teile ausgepackt und natürlich gleich vom Mitbewerb unter die Lupe genommen.

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Auch wir liessen nichts anbrennen und starteten unsere fliegenden Fetzen...

Ich bolzte sodann eineinhalb Stunden durch die brasilianische Luft, prägte mir das Gelände ein, versuchte mit den Protos mitzufliegen, was mir eigentlich auch ganz gut gelang. Ab und zu konnte ich sogar den ein oder anderen auskurbeln. Wenn die Jungs allerdings ins Vollgas steigen, dann seh ich sie nur noch von hinten...

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Auch dr von Mario Mayr geborgte SPOT-Messenger funktionierte tadellos ... siehe http://share.findmespot.com/shared/faces/viewspots.jsp?glId=0MaqXYdjfffPxWRVoUt3lPrjXCSdcvUCX

Zu guter Letzt schaffte ich es auch noch, den etwas klein geratenen Landeplatz zu treffen und meinen Schirm nicht in eine der riesen Wasserlatschen (Anm. Latschn = Pfütze) zu legen.

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Endlich ein Flug in Brasilien ... genial wars heute! Für morgen schaut's schon wieder nach schlechtem Wetter aus ... jetzt ist es gerade 1 Uhr Früh (übrigens die einzige Zeit, zu der man eine akzeptable Internetverbindung hat) hier uns es hat gerade zu regnen begonnen...

Gut Nacht!

PS: Noch ein kleines Video ...

Dim lights

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 06. April 2010 um 06:33 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 1
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Sonntag, den 04. April 2010 um 12:41 Uhr

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Sonntag, 04.04.2010 (Tag 1)

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Nachdem wir den gestrigen Tag mit dem Durchstreifen der Stadt und Shoppen verbracht hatten, gab es am Abend das erste Treffen aller Piloten bei der Registrierung. Es gab Gelegenheit mit Top-Piloten über die neuesten Schirme und Prototypen zu diskutieren, die neuen Weltcup-Regeln für 2010 wurden von Xavier Murillo erklärt (die GAP-Regeln wurden nochmals erweitert, mehr dazu in einem der nächsten Beiträge), die Veranstalter stellten sich vor, usw. 

Alles in Allem ein guter Start!

Heute treffen wir uns um 10 bei den Headquarters. Es sieht so aus, als ob wir wahrscheinlich, vielleicht, möglicherweise, theoretisch mal zum Startplatz fahren und uns die Wolken von innen ansehen ... ;-)

.... 10:00 Uhr ....

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.... 17:35 Uhr ....

PICT_2010-04-04_11-24-50Leider kam es nicht dazu, dass wir uns den Startplatz ansehen. Sowohl die Regenwahrscheinlichkeit als auch der Wind vereitelten jedes Fliegen, obwohl es nachmittags zwischendurch schon mal ganz gut aussah. Leider ist alles so feucht, dass sich, sobald die Sonne durchkam, sofort wieder alles zu Wolkentürmen aufbaute ... und jetzt regnet es wieder wie aus Gießkannen ...

Morgen ist ein neuer Tag ...

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. April 2010 um 22:56 Uhr
 
Paragliding World Cup Brasilien - Tag 0
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Samstag, den 03. April 2010 um 13:38 Uhr

Samstag, 03.04.2010 (Tag 0)

Rückblende ...

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Donnerstag

6:30 ... Aufbruch Richtung München ... 9:30 Kaffee am Flughafen ... Sigi, Gotl, Meister Eder, Gruber Stephan und Gerhard Hofer sind mit Verspätung Richtung München unterwegs ... 10:00 ... Zeit für einen Friseurbesuch ;-)

PICT_2010-04-01_11-02-5611:00 ... der Rest der Truppe taucht am Flughafen auf ... Checkin ... Ab zur Sperrgepäckabgabe ... Meister Eder darf alles auspacken und erklären, warum man Bleiplatten nach Brasilien mitnimmt ...

PICT_2010-04-01_13-02-5612:00 ... Wir sitzen im Flugzeug, geplanter Start: 12:05 ... der Kapitän meldet sich und erklärt zuerst auf Spanish und dann im besten Englisch: "We have serious problem with plane instruments. Please stay calm. Lufthansa people come to airplane and fix problem. Only take five minutes!" ... 12:30 ... Der Kapitän meldet sich leicht verunsichert: "We have problem. Please wait five minues!" ... Sigi und ich überlegen, ob wir ihm ein Compeo borgen sollen ... 13:00 ... Der Kapitän gibt bekannt, dass jetzt jemand von Lufthansa da ist. Natürlich fehlt nicht das obligatorische: "Please wait five minutes!" ... Wir sind entspannt, da wir ohnehin neun Stunden Wartezeit in Madrid eingeplant haben ...

13:20 ... Wir heben Richtung Madrid ab ... der Abstand der Sitzreihen ist ungeeignet für Personen, die großer als 1,65 sind ... eine kleine Dose Bier kostet 3 EUR ...

PICT_2010-04-02_05-50-5216:30 ... Flughafen Madrid ... wir haben Zeit bis Mitternacht ... eine Bar wird ausgewählt ...

00:25 ... Unser Flug hebt mit nur 20 Minuten Verspätung ab ... der Sitzabstand ist deutlich besser ... We wish you a pleasant flight ;-)

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Freitag

6:00 brasilianische Ortszeit (5 Stunden Zeitverschiebung) ... Ankunft in Sao Paulo ... es ist bewölkt, nicht wirklich heiß, aber extrem schwül ... Wir besorgen uns ein paar Real, bei manchen funktionierts beim manchen nicht ;-) ...

PICT_2010-04-02_09-06-488:40 ... erster Bus zum Busterminal in Sao Paulo, dem Zentrum der Kriminalität ... an jeder Ecke stehen drei bis an die Zähne bewaffn ete Securities mit schusssicheren Westen  ... der nächste Bus Richtung Pocos de Caldas, der sieben Personen mitnehmen kann, f ährt erst um 12:00 ... wir trinken ein paar Cervejas, um uns für die nächste Busreise zu wappnen ...

PICT_2010-04-02_15-57-1616:30 ... Nach mehr als vier Stunden Busfahrtquer durchs Hinterland kommen wir saumüde in Pocos de Caldas an ... das Wetter schaut ganz akzeptabel aus ... wir fahren mit dem Taxi zu unserem Hote, wo schon Heli Zeferer auf uns wartet ... unsere Zimmerreservierung hat natürlich nicht geklappt ... wir müssen in ein anderes Hotel ... passt schon ....

PICT_2010-04-02_19-00-1219:30 ... Nach einer Dusche tauchen wir ins Nachtleben von Pocos de Caldas ein ... wir kommen genau 100 Meter bis zur nächsten Bar, wo wir Bier und Snacks zu uns nehmen ... bis zu einem guten Restaurant ist es uns einfach zu weit ...

PICT_2010-04-02_18-03-1021:00 ... ich gehe ins Bett, weil ich extrem müde und eigentlich krank bin ... meine Bronchien rasseln beim Atmen und mein Kopf ist kurz vor dem Platzen ... die anderen stürzen sich noch ins Nachtleben von Pocos ...

PICT_2010-04-03_07-29-54 Samstag

07:00 ... In der Nacht hat es geregnet ... die Basis ist hunderte Meter unter dem Startplatz ...

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07:20 ... Das Telefon klingelt ... jemand spricht in perfektem Brasilianisch zu mir ... ich verstehe Bahnhof ... fünf Minuten später klopft es an der Tür ... der Rezeptionist bringt jemand daher, der jetzt bei uns im Zimmer schlafen kann ... Platzoptimierung ... ich schlage das Angebot höflich aus ...

08:00 ... Frühstück ...

Jetzt ist es halb zehn und wir werden langsam Richtung Headquarters aufbrechen ...

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. März 2011 um 18:33 Uhr
 
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