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Drusi's Abenteuer vom Hochfelln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Preininger   
Montag, 4. Mai 2009

Nach Ankündigung eines Hammertags und etlichen Telefonaten trafen wir dieses Mal unsere Entscheidung den Hochfelln und seine Umgebung zu erkunden. Halb Oberösterreich brach mit hohen Erwartungen auf um endlich mal einen 200er zu fliegen.

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Der Tag begann gut, denn wir schafften es die erste Gondel zu erwischen, oben angelangt sahen wir jedoch die tiefe Basis und die schon fast geschlossene Wolkendecke. Nur Richtung Bayrisches Meer waren einzelne Cumulis zu sehen. Nichts desto trotz versuchte ich bald zu starten und mein Vorhaben ins Pinzgau zu fliegen in die Realität umzusetzen.

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Doch bei der ersten „Querung“ über den Sulzgrabenkopf war ich leider zu tief und musste nochmals zurück fliegen um mich wieder von tief unten auszugraben. Beim zweiten Anlauf klappte es und ich konnte über den Kamm fliegen, danach ging es im Pulk zum Weit- und Mittersee, wo schon der nächste Knackpunkt wartete. Wieder tief angekommen blieb mir nichts anderes übrig als nach Westen auszuweichen. Dort rettete mich ein schwaches Lüftchen und brachte mich wieder auf Operationshöhe. Weiter ging es östlich vom Unterberghorn vorbei, wo ich einige Schirme fliegen sah. Zu dieser Zeit begann sich auch die Basis merklich zu heben und der weitere Flug mit zwei anderen Schirmen Richtung Wallerberg war reinster Genuss.

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Beim Karstein wartete noch ein anspruchsvoller Bart, welcher mich Richtung Paß Thurn brachte. Im Pinzgau angekommen entschloss ich mich, aufgrund der Tageszeit, gleich Richtung Schmittenhöhe zu fliegen, was kein Problem darstellte.

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Erst die Querung auf den Hahneckkogel und der Bruder vom Karstein (bockiger Bart 2) waren eine weitere Schlüsselstelle bei meinem Flug. Als ich wieder die Basis erreicht hatte ging es weiter nach Osten bis auf Höhe Raurisertal. Der zweite Wendepunkt war nun geschafft und jetzt begann der Kampf gegen den Nordwind. Die Querung zum Steinernen Meer, genauer gesagt zum Selbhorn, war unerwarteter Weise kein Problem. Dort kam richtiges „Dolomiten Feeling“ in mir auf und ich war nochmals voll motiviert für das letzte Teilstück.

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Leider war die Wolke am Rauchkopf schon gesättigt (es tröpfelte / graupelte leicht) und so konnte ich nicht mehr bis zur Basis aufdrehen was sich dann am Ende meines Fluges als wesentlich herausstellen sollte.

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So landete ich 5 Kilometer südlich von Lofer überglücklich auf einer wunderschönen Wiese neben der Straße. An diesem Tag passte wirklich alles, sogar das Autostoppen nach Salzburg war dieses Mal kein Problem.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. Mai 2009 )
 
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Das Fliegen ist die Kunst, sich auf den Boden zu werfen - nur daneben. [Douglas Adams]