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Freitag, 30. Juli 2010  
Bodenlos and Friends Meet Lijak PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Andreas Preininger   
Montag, 2. März 2009

Freitagmorgen um ca. 5 Uhr, also etwas verspätet, holten wir, Stefan und ich (Drusi), unsere Gmundner Freunde Beany und Wolfgang ab, um dem schönen Wetter entgegen zu fahren. Auch starker Schneefall und miserable Straßenverhältnisse nördlcih der Alpen konnten uns nicht daran hindern, in den fast schneefreien Süden zu fliehen. Kurz nach Tarviso trafen wir auf der Autobahn Peter Wallner und Vera Polaschegg, welche uns über den Predel Pass sicher nach Lijak lotsten.

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Als Erste am Startplatz angekommen genossen wir die Ruhe vor dem NOVA-Ansturm und bereiteten uns auf unseren Start vor. Als das NOVA-Pilots-Team aufkreuzte, hatten wir noch eine fast geschlossene Wolkendecke, aber dann begann es nach und nach aufzulockern, und die ersten Sonnenstrahlen ließen Thermik erwarten. Nach einigen Dummies versuchten auch wir unser Glück in der slowenisch, diesigen Luft.

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Der erste Bart war speziell für mich sehr wichtig, um nach drei Monaten der Flug-Abstinenz wieder ein Gefühl für meinen Schirm zu bekommen. Nach problemloser Überhöhung wurden wir mit einem wunderschönen Ausblick auf den Alpenhauptkamm im Norden und die Küste im Süden belohnt. Wir flogen zuerst Richtung Osten bis auf Höhe Skrilje und danach die ganze Kante wieder zurück.

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Drei Stunden Flugzeit in der ersten Frühlingsthermik sorgten dafür, dass die beschwerliche Anreise schnell wieder vergessen war. Nach dem obligatorischen Landebier und Verstauung aller Utensilien ging es an die Herbergssuche. Wir schlossen uns dem Nova-Pilots-Team an und versuchten in ihrer Unterkunft ein Zimmer zu finden, jedoch waren im Gästehaus die Verwirrung und der Andrang groß. Nach langem hin und her wurden wir in einem nahe gelegenen Haus einquartiert. Das (gefühlt) fünfstündige Jammern von Beany über seine leere Magengegend wurde zum Glück im nahegelegenen Restaurant durch ein Spezialmenü, an dem wir alle satt (und mehr noch) wurden, beendet.       

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Nach einer von Erdbeben geprägten Nacht, erwartete uns ein üppiges Frühstück mit den Nova Piloten und anschließender gemeinsamer Auffahrt zum Startplatz. Wir schafften es, den besten Startzeitpunkt (einziges Sonnenfenster) zu versäumen, aber trotz geschlossener Wolkendecke wurden wir auch später mit guter Thermik empfangen, die uns abermals einen wunderschönen Flugtag bescherte.

Stefan überschätzte im Endanflug zum Landeplatz den Gleitwinkel seines Niviuk Peaks, und auch ich schaffte die an diesem Tag letzte Querung nicht mehr zurück und landete auf derselben Wiese wie Beany.

Das Autostoppen zurück zum Landeplatz, wo Bier und XXXL Burger vom "Crazy Cook" warteten, war nur bei mir erfolglos. Nach zwei Stunden Daumen-nach-oben holte mich schlussendlich Wolfgang ab. Vielen Dank – ich würde ansonsten heute noch dort stehen! Danach konnte auch ich noch meinen Burger zu mir nehmen bevor es wieder zurück nach good old Austria ging.

Resümee: Alles in allem ein gelungenes Wochenende!

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Viel haben wir gelernt... geschlossene Wolkendecke heißt nicht gleichzeitig keine Thermik... Was man gegen spröde Lippen tun kann (bitte Beany fragen)... Fliegen nach McCready war gestern... heute ist Fliegen nach McDrusi: "I steig ins Gas, waun I mi trau"... bzw. Fliegen nach McBeany: "I nimm an Bart daun, waun I an brauch"... bzw. nach McStaufisch: "Ois wird auskurbit, bis zur Basis und drüber"... Was die Geste "Zeigefinger und kleiner Finger ausgestreckt" bedeutet (bitte wieder Beany fragen)... Nova-Team-Piloten treten ab und zu in Rudeln auf ;-)... Live is too short to be serious... Was Wolfgang und Beany gegessen haben lässt sich auf der nach oben offenen Richterskala nachvollziehen.

Weitere Bilder gibt es bei den Flying Swans

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. März 2009 )
 
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Das Fliegen ist die Kunst, sich auf den Boden zu werfen - nur daneben. [Douglas Adams]