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OÖ. FSV Bodenlos
Endergebnis oberösterreichische Landesmeisterschaft im Paragleiten
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Sonntag, den 09. Oktober 2011 um 17:55 Uhr

Nachdem die Einspruchfristen nun abgelaufen sind, steht nach minimalen Korrekturen nun das offizielle Endergebis der oberösterreichischen Landesmeisterschaft 2011 im Paragleiten fest.

Oberösterreichischer Landesmeister im Paragleiten 2011 wurde Alexander "Lex" Robé vom Verein OÖ. FSV Bodenlos. Lex gelang am 30.03.2011 mit seinem GIN Boomerang GTO ein 133,49 km FAI-Dreieck vom Kleinerberg (Sender) in Windischgarsten. Dies ist einer der bisher weitesten Flüge, wenn nicht der weiteste, mit dem Paragleiter von Oberösterreich aus.

Wir gratulieren zum Titel!

Den zweiten Platz belegte Bernhard Plasser, welcher mit einem 123,23 km FAI-Dreieck am 23.04.2011 neue Maßstäbe für den Startplatz Hirschwaldstein in Micheldorf setzte. Bernhard startet für Skybird Kremstal.

Dritter wurde Gerald Haas. Auch Gerald startete sein 96.11 km FAI-Dreieck vom Hirschwaldstein in Micheldorf und zwar am 18.04.2011.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu den tollen Flügen. Mit mehreren hundert eingereichten Streckenflügen wurde einmal mehr gezeigt, welches Potential im oberösterreichischen Voralpenland steckt!

Endergebnis:

Rang

Name

Verein

Pkt.

1

Robé Alexander

OÖ. Flugsportverein Bodenlos

186.89 P.

2

Plasser Bernhard

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

172.52 P.

3

Haas Gerald

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

134.55 P.

4

Kostersitz Friedrich

Cumulus Paragleiter Eisenwurzen

113.43 P.

5

Seiringer Karl

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

102.82 P.

6

Preininger Andreas

OÖ. Flugsportverein Bodenlos

99.68 P.

7

Höller Thomas

OÖ. Flugsportverein Bodenlos

97.51 P.

8

Hutterer Günther

Hänge-u.Paragleiterclub Garstnertal

95.23 P.

9

Smeykal Markus

Cumulus Paragleiter Eisenwurzen

95.02 P.

10

Söser Richard

Flugsportclub Airborne

88.38 P.

11

Drack Johann

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

78.48 P.

12

Reisinger Andreas

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

78.43 P.

13

Kreuzhuber Helmut

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

67.12 P.

14

Steinbichler Wolfgang

Union Flying Swans Traunsee

63.01 P.

15

Eißele Marc

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

56.50 P.

16

Lechner Klaus Dieter

Union Flying Swans Traunsee

56.15 P.

17

Trauner Michael

Flugsportclub Airborne

54.02 P.

18

Kronberger Johann

Union Flying Swans Traunsee

52.64 P.

19

Lechner Jörg

Union Flying Swans Traunsee

51.54 P.

20

Breitwieser Franz

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

47.52 P.

21

Aufischer Stefan

OÖ. Flugsportverein Bodenlos

39.05 P.

22

Steinkogler Robert

Union Flying Swans Traunsee

37.37 P.

23

Steinbichler Martin

1.OÖ. HgPgClub Skybird Kremstal

34.82 P.

24

Stöger Karl

Cumulus Paragleiter Eisenwurzen

31.30 P.

25

Peschek Wolfgang

Union Flying Swans Traunsee

28.49 P.

26

Achleitner Jürgen

Flugsportverein Peuerbach

27.25 P.

27

Heiglauer Roland

Segel-u.Modellbauclub Eferding

26.87 P.

28

Mayr Mario

Union Flying Swans Traunsee

26.21 P.

29

Ehrenberger Dietmar

Union Flying Swans Traunsee

25.85 P.

30

Grohmann Gert

Cumulus Paragleiter Eisenwurzen

24.96 P.

31

Ortner Karl

Hänge-u.Paragleiterclub Garstnertal

21.07 P.

32

Grohmann Gunter

Cumulus Paragleiter Eisenwurzen

13.94 P.

33

Steininger Wolfgang

Union Flying Swans Traunsee

11.05 P.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 08:50 Uhr
 
Oberösterreichische Landesmeisterschaft 2011 im Paragleiten - Inoffizielle Ergebnisliste
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Dienstag, den 13. September 2011 um 00:57 Uhr

Die oberösterreichische Landesmeisterschaft 2011 im Paragleiten endete am 11. September. Hier die vorläufige, inoffizielle Ergebnisliste bis Platz 15.
Die Liste wurde manuell aus den im XContest eingereichten Flügen erstellt. Bitte um Rückmeldung, falls sich Fehler eingeschlichen haben.

Auch Feedback, Reklamationen, Einsprüche, usw. bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

lg -Stefan

1 30.03.11 09:32
133.49 km 186.89 P.

2 23.04.11 10:30
123.23 km 172.52 P.

3 23.04.11 09:33
96.90 km 135.66 P.

4 18.04.11 10:31
96.11 km 134.55 P.

5 24.05.11 08:53
113.43 km 113.43 P.

6 16.07.11 10:22
74.05 km 103.67 P.

7 07.05.11 10:06
71.21 km 99.68 P.

8 30.03.11 09:22
97.51 km 97.51 P.

9 18.05.11 10:58
96.31 km 96.31 P.

10 24.05.11 08:48
68.02 km 95.23 P.

11 20.04.11 09:18
95.02 km 95.02 P.

12 02.04.11 09:46
81.46 km 81.46 P.

13 10.05.11 10:00
56.06 km 78.48 P.

14 30.03.11 10:18
56.02 km 78.43 P.

15 03.04.11 10:37
72.17 km 72.17 P.

Details zur Landesmeisterschaft sind hier nachzulesen: http://www.fsv-bodenlos.com/lm-2011/

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. September 2011 um 19:46 Uhr
 
600 Dreiecks-Kilometer in der Karwoche!
Geschrieben von: Alexander Robé   
Samstag, den 30. April 2011 um 13:11 Uhr

Die Karwoche hatte es wahrlich in sich: Ein stabiles Omega-Hoch bescherte traumhafte Flugbedingungen so früh schon im Jahr. Meine Bodenlosen Klubkollegen Drusi und Staufisch hatten sich schon vor dem Hammerwochenende auf der Südseite des Alpenhauptkammes installiert und zogen dort ihr 4 Tages-Marathon-Programm durch - siehe Bericht hier.

Ich selbst wollte den Traum meines lang gehegten Rekordfluges vom Gampersberger bei Liezen realisieren. Liezen -> Zell/See -> Schladming ging auf und somit konnte ich die neue Bestmarke von meinem Heimatstadthügel aus auf 176 Dreiecks-Kilometer schrauben. Fotostory dazu gibt´s hier.

Nachdem die perfekten Bedinigungen noch die ganze Woche anhalten sollten, ging ich noch am Montag regulär arbeiten und spielte mich dann für Dienstag und optional Mittwoch frei - und selten zuvor hatte ich in Urlaubstage besser investiert...
Am Dienstag, 19.04. rafften sich 4 Streckenflug-hungrige Steirer (Hans, Werner, Joesi und ich) samt dem Kärntner XC-Profi Michi Pohl auf, um unser 200er-FAI-Dreiecks-Glück im nahen Gastein zu suchen...
Im Frühtau zu Berge...oder: "4 Gleitschirmflieger landen bei ihren Autos". An sich nichts Ungewöhnliches, wären dazwischen nicht 9 Stunden eines phänomenalen Rittes durch aufwindgeschwängerte Luftmassen, über schneebedeckte Gebirgszüge und verfluchte Talwinde, die in der Endabrechnung sage und schreibe 218 FAI-Dreiecks-Kilometer ergaben - allzeit vor herrlichen Panoramen.
Hier findet ihr die Fotostory zu einem der genialsten Abenteuer in unser aller 4 Fliegerleben.

Doch damit nicht genug! Noch total groggy von diesem Flugerlebnis samt 2h-Rückreise, Auswertung und Nachbereitung, kam ich echt spät ins Bett - und hatte ne unruhige Nacht: Zu gut waren die Bedingungen für den Mittwoch, 20.04. vorhergesagt...
In der Früh dann der schlaftrunkene Blick nach draussen. "Ich muss einfach!" - die Arbeitsfrei-Option eingelöst, Gassi schnell von "Gastein's the place to be" überzeugt. Spät, aber nicht zu spät jetteten wir nochmals nach Sportgastein. Wenn man auf dem XContest-Server nachschaut, könnte man auf den ersten Blick meinen, ich sei dasselbe wie gestern geflogen, aber der Eindruck täuscht:

- Wg. Spontanenscheidung erst heute morgen & Süd=Rückenwind am Startplatz diesmal sogar 1 Stunde zu spät gestartet
- den gesamten Flug allein geflogen. Ohne helfende Wolken. Keine Hänge/-Paragleiter - ja nicht mal Vögel - weit und breit auf meinem Flugpfad auszumachen.
Also ganz auf mich allein gestellt...

Drum freut´s mich umso mehr, dass es auch so mit nem blauen 200er geklappt hat! *g*
Am Vortag ging´s weiter und es war auch lässiger mit den Jungs, aber heute dafür etwas "ehrlichere" Streckenkilometer *bisslstolzbin*
Hier die 3. Fotostory dieser gradiosen Karwoche, die von den daraus resultierenden 203 FAI-Dreieckskilometern in Wort und Bild erzählt...

 


Fazit: 420 FAI-Kilometer in 2 Tagen - die gesamte Karwoche knapp 600 (!) Dreiecks-Kilometer in den Alpen geflogen.
Ihr könnt mir glauben: derzeit genieß ich jeden Tag an dem Schlechtwetter herrscht - und ich noch ein bisschen länger in den Genuss komme, in der Gesamtwertung der österr. Staatsmeisterschaft weiterhin auf Platz 3 zu sein. :-)))

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. Mai 2011 um 18:27 Uhr
 
Zwei Bodenlose erste 200km an einem Tag
Geschrieben von: Andreas Preininger   
Freitag, den 22. April 2011 um 08:18 Uhr

Freitag 15.04: Die Prognose für die nächsten Tag schaut viel versprechend aus und so beschlossen wir (Drusi und Staufisch) in den Süden nach Silian zu fahren.

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Samstag 16.04: Gut mit meinem neuen Auto in Silian angekommen machen wir uns top motiviert auf dem Weg zum Startplatz. Welcher aufgrund des eher strammen Ostwinds nur suboptimal war. Competino lässt sich bei mir nicht mehr einschalten und Stefan borgt mir großzügigerweise eines von seinen. DANKE mein RETTER!! Beim erster Startversuch noch eine Leine gerissen.... :-(. Kein perfekter Start in den Tag und ich beschloss nach einigen Kilometern den Tag am Boden zu verbringen. Stefan hingegen kämpfte durch und flog an diesem Tag ein 102km flaches Dreieck.

Vielen Dank noch an das Team von Blue Sky welche mir innerhalb von kürzester Zeit die Leine gewechselt haben.

Sonntag 17.04: Am Startplatz war mein Gefühl wieder besser und es sollten sich auch die Bedingungen bessern. Ich startete kurz nach halb elf und es ging zügig Richtung Sterzing. Meine Wegbegleiter waren Smeyky, Michi und Tockner Hans. Auch die Sterzingquerung ging relativ einfach und das Ridnauntal war so einfach zu fliegen wie noch nie. Wieder zurück bei Mühlbach entschlossen ich und Michi die Querung zur Blose in Angriff zu nehmen. Kurz bevor wir ankamen sahen wir Wolfgang B. dort aufdrehen und somit waren wir erleichtert. Der anschließende Flug Richtung Wolkenstein war kein Thema und wir setzten um 14:14 um noch zurück zu kommen. Ich flog in einen Kessel, Michi wählte eine andere Route, somit war ich ab diesem Zeitpunkt auf mich alleine gestellt. Meine Route verlief nördlich von Alta Badia und ich konnte noch einige Male an den Felswänden aufdrehen und somit landete ich kurz westlich vor Doblach. Ein tolles 169km FAI Dreieck.  Stefan konnte an diesem Tag leider nicht seine Leistung abrufen.

Montag 18.04: Top motieviert gingen wir wieder ans Werk und es sollte ein genialer Tag werden. Dieses Mal starteten wir ziemlich am Anfang und es ging wieder Richtung Westen das Gsiestal, Antholzertal und Taufertal waren bereits nach kurzer Zeit hinter uns. Mit leichtem Rückenwind und einer Basis von ca. 2700m kamen wir rasch zur Sterzingquerung, welche auch dieses Mal kein Problem war. Ridnaun ging auch wieder fast ohne Kurbler. Mittlerweile war ich fast alleine unterweg gefolgt von Stefan einige Kilometer hinter mir. Nach Bruneck entschloss ich mich weiter im Norden zu fliegen um einen eventuell starken Talwind auszuweichen. Im Gsiestal angekommen erinnerte ich mich, dass es nördlich vom Turnthaler auch ein Tal gibt welches schöne südwest Flanken hat. Als ich dann nördlich vom Thurntaler auf über 3600m aufdrehen konnt war ich mir sicher heute fallen die 200. :-) Es ging immer halb beschleunigt weiter Richtung Lienz wo ich kurz vor dem Hochstein meinen Wendepunkt setzte. Mit der restlichen Höhe flog ich dann noch Richtung Silian um ca. 9 km vorher um 18:05 gelandet bin. Stefan flog zu dieser Zeit noch hoch oben an mir Richtung Lienz vorbei er drehte früher um und konnte noch bis zum Landeplatz nach Silian fliegen.

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Bodenlose Ausbeute an diesem Tag: 414km

Drusi 212km flach , Stefan 202km flach

Dienstag 19.04: Ein wenig fertig von den vorangegangenen Tag fuhren wir wieder hoch. Ich startete dieses Mal als erster, was mir auch fast zum Verhängnis geworden wäre. Aber wenn man glaubt es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Lüftchen her. So konnte ich in der Pole ins Rennen gehen. Aber bereits nach der Gsies Querung holte mich Burcki ein, ihm folgte ich dann auch. Wieder Bis ins Ridnauntal und zurück. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war an diesem Tag wieder sehr hoch und mein Gefühl war gut. Kurz vor dem Gitschberg (schreibt man den so?) musste ich leider einen Retterabstieg beobachten. Ich funkte sofort Stefan (der leider in eine Abschattung flog und schon auf der Rückreise war) und gab die Koordinaten durch. Dannach spiralte ich einige Meter ab bis es mir zu bockig wurde, später sah ich dann, dass der Retter weggepackt war und ich schloss, dass es der Person gut geht. Der weitere Flug war nicht mehr frei und ich entschloss nach einigen Kilometern landen zu gehen. Es wurden schließlich noch 161km flach.

An dieser Stelle sein noch festgehalten: Dem Piloten geht es gut.

Falls jemand mit der Rettung irgendwo absteigt bitte sofort die Bergrettung alarmieren, auch wenn es demjenigen gut geht. Dies kann einen eventuell unnötige Hubschraubereinsatz verhindern.

Resümee: Super Flugwochenende mit den ersten 200 km Flug für Drusi und Staufisch, sowie einigen Höhen und Tiefen. Mir persönlich wurde auch wieder klar, dass es was wichtigeres gibt als Kilometer und Punkte.

Deswegen wünsche ich an dieser Stelle allen Piloten eine schöne und unfallfreie Saison 2011.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. April 2011 um 08:19 Uhr
 
Gleitschirmpilotenumfrage
Geschrieben von: Andreas Preininger   
Freitag, den 08. April 2011 um 14:53 Uhr


Hallo Gleitschirmpiloten,

ich schreibe gerade an meiner Diplomarbeit über die Gleitschirmbranche. Zu diesem Zweck führe ich auch eine Online-Kundenbefragung durch. Es wäre sehr nett, wenn du dir ca. 5-10 Minuten Zeit nehmen würdest, um mich bei meiner Untersuchung zu unterstützen.

Link zur Umfrage: http://www.voycer.de/umfrage.html?sid=51257.

Eine Weiterleitung und Empfehlung an andere Gelitschirmpiloten würde mir auch sehr helfen. Teile der Umfrageergebnisse werden ca. in einem Monat hier auf der Homepage veröffentlicht.

Vielen Dank!

Mit Fliegergrüßen
Andreas Preininger

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 09. April 2011 um 05:42 Uhr
 
Im Süden geht schon was - 150 km FAI von der Emberger Alm
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Montag, den 04. April 2011 um 19:08 Uhr

150-km-FAI-von-der-Emberger---Track-im-XContest-mit-Lupe.jpg

Facts

Pilot: Stefan Aufischer [staufisch]
Datum: 2.4.2011 08:50
Schirm: SKYWALK Poison 3
Startplatz: Emberger Alm [AT]
Strecke: 150.13 km

210.18 P.
IGC Datei: 142stau1.igc
Google Earth: 142stau1.igc.kml
XC Planner: OÖ. FSV Bodenlos

Freitag, 1. April

Am Freitag, dem 1. April war es zum ersten Mal in diesem Jahr wieder mal soweit. Die Wetterprognose versprach ein Wochenende mit zwei guten XC-Tagen. Die Telefone der oberösterreichischen Streckenflieger liefen heiß, manche fuhren sofort los und manche vereinbarten die Treffpunkte und Fahrgemeinschaften für nächsten Tag.

Die Samareiner Streckenflug-GBR "Smeykal & Aufischer" vereinbarte nach harten Verhandlungen eine Abfahrtszeit von 05:45 Uhr.

Samstag, 2. April

Smeyky kam nahezu pünktlich, aber es dauerte eine Weile meine Ausrüstung in sein Auto einzuräumen. Die so verlorenen fünf Minuten wollte Smeyky wieder hereinholen, was (mindestens) zwei Mal zu Blitzlichtgewitter auf der Autobahn führte.

In Greifenburg angekommen, füllten wir noch schnell unserer Trinksäcke im noch nicht ganz aus dem Winterschlaf erwachten Fliegercamp, berappten unsere Tagesgebühr und schmissen uns in die bereits wartenden Taxibusse, die seit heuer (einheitlich) sechs Euro kosten.

Am unteren Startplatz wuselte es bereits vor lauter Drachen und auch einige Paragleiter waren schon in hektischen Vorbereitungen, obwohl der Tag von der Thermikprognose her nicht allzu vielversprechend war.

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Trotzdem konnten wir bereits um 10:15 Uhr Ablösungen in regelmäßigen Abständen beobachten und so starteten Wolfgang Bernhard und Peter Wallner um ca. 10:30 Uhr. Knapp 15 Minuten später war auch ich airborne. Leider fand ich den Thermikeinstieg nicht gleich, aber im Gegensatz zu einigen anderen (zB. Beany) konnte ich zumindest Höhe halten bis die erste Blase durchzog. Gemütlich ging es auf 2400 Meter ... genug um Richtung Westen loszufliegen!

Zuverlässige Thermik, wenig Gegenwind und einen gutes Gefühl unter dem Poison 3 machten den Weg bis zum Anna-Schutzhaus zur reinen Freude. Dort angekommen investierte ich mehr als 15 Minuten in 250 Meter Höhengewinn für die Querung ... schwer zu sagen, ob sich das gerechnet hat, aber auf jeden Fall kam ich mit ca. 1700 MSL am Zettersfeld an und fand relativ schnell thermischen Anschluss. Einige, die wohl nicht so viel investiert hatten, darunter Mario Mayr krebsten schon sehr tief am Hang herum.

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Während einige die Querung zum Hochstein angingen, entschied ich mich, Richtung Matrei weiterzufliegen und meinen ersten Wendepunkt eher westlich zu setzen ... ein taktischer Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Wieder am Zettersfeld zurück begegnete ich Johann "Stocky" Kronberger und Christoph Haas, die gerade vom Hochstein zurückgekommen waren, und Wolfgang Steinbichler, der ein Weile gebraucht hatte, um sich am Zettersfeld auszugraben. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins Mölltal Richtung Alpenhauptkamm.

Leichter Rückenwind, meist zuverlässige Thermik und die auf 3.300 Meter gestiegene Basis brachten uns mit wenigen Kurblern bis nach Mallnitz. Auffallend war, dass bei diesen Verhältnissen wenig Unterschied zwischen Ozone Mantra R10.2 (Christoph), Skywalk Poison 3 (Staufisch), Swing Astral 6 (Wolfgang) und Mentor 2 (Stocky) zu merken war. Nur dass es den R10 etwas öfter verbog ;-).

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Den Einstieg in den Stauseebart erwischte ich nicht optimal und so verlor ich Wolfgang und Stocky kurz aus den Augen. Es folgte der zweite taktische Fehler des Tages: Ich flog Richtung Lisgelespitze, die wie immer bei Nordwind sehr turbulent war, (doh!) und vergab damit die Chance, meinen zweiten Wendepunkt weiter in den Norden zu setzen.

Gemeinsam mit Stocky ging es nun Richtung Süden, Wolfgang und Christoph hatte ich aus den Augen verloren. Gut, dass wir auf diesem Stück zu zweit waren und gemeinsam die Thermik suchten, denn die Bärte bis zum Reisseck standen an diesem Tag nicht an den üblichen Stellen.

Die Querung vom Reisseck Richtung Goldeck war dann wieder ein Kinderspiel und drüben angekommen begrüßte uns ein Adler, der zu Stockys Überraschung und meiner Belustigung mitten im Bart die Drehrichtung wechselte und Stocky entgegenkam. Doch Stocky blieb stur und der Adler wich mit wildem Geflatter aus ;-).

DSC03845 DSC03852 DSC03862

Wieder gemeinsam traten wir den Weg über den Weissensee Richtung Gailtal an. Bei der letzten Querung machte ich jedoch den dritten und schwersten taktischen Fehler des Tages: statt die links liegende Bergspitze anzufliegen, flog ich Werner Resel in eine Süd-Talwind-Düsen-Lee-Falle nach ... mein Compeo zeigte mir eine Gleitzahl von 2,5 bei einer Vorwärtsgeschwindigkeit von 10 km/h im 3/4-Gas an ... ich fing schon an, mir Landeplätze in diesem Bergeinschnitt zu suchen. Zum Glück ist der Poison 3 auch bei viel Gas noch sehr stabil und so konnte ich mich aus dieser misslichen Lage befreien.

Im Gailtal angekommen musste ich erst mal wieder Höhe machen, was bei der südwindwindzerblasenen Thermik nicht so einfach war und wieder einiges an Zeit kostete. Nachdem ich meinen letzten Wendepunkte gesetzt hatte, wohl wissend dass da ein paar Kilometer vom Track abgeschnitten werden würden, war der Heimflug eigentlich keine Schwierigkeit mehr.

Um 18:03 Uhr landete ich nach 7 Stunden 21 Minuten Flugzeit in Greifenburg. Das Ergebnis: 150,13 FAI-Kilometer!

Fazit: Ein toller Flugtag. Viel Spaß mit alten Freunden. Bessere Bedingungen als gedacht, wenn auch weit von perfekt entfernt. Wieder viel gelernt. Der Poison 3 ist ein Spitzenflügel, unter dem ich mich sehr wohl fühle, ...

... und der OÖ. FSV Bodenlos Streckenflugwanderpokal ist wieder bei mir zu Hause :-)

Sonntag, 3. April

Es war stabil und ich bin nach einer Stunde herumkratzen landen gegangen... gehört auch dazu... Danke Vini für's nach Hause bringen!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 15. April 2011 um 09:38 Uhr
 
Bodenlose Kilometer auch zu Hause
Geschrieben von: Alexander (Lex) Robé   
Samstag, den 02. April 2011 um 02:03 Uhr

XC-Saisonstart 2011! Drusi rief - und als brave "Parteimitglieder" folgten wir unseres Präsidenten Ruf *g* Tommi und ich (Lex) konnten uns für Mittwoch, 30.03. kurzfristig freispielen. Endlich vorbei das ganze theoretische Beschäftigen mit Flugtaktik, Gleitzahl-Showdown in Online-Foren und Tüfteln an neuen Strecken - endlich REAL FLYING! Endlich!

Details:
Sender Kleinerberg (bei Windischgarsten/OÖ): 1280m;
Höhendifferenz: 660m
Infos unter: paragliding365.com
unsere Flüge (zum Downloaden & Nachfliegen): Lex (133km FAI; 187 Pkt), Tommi (98km offen; 98 Pkt), Drusi (81km offen; 81 Pkt)
Die weitesten Flüge vom Sender aus: auf XC-Globe (das hier beschriebene 133er FAI ist übrigens der neue PG-Streckenrekord vom Sender aus! *freu*)

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Sender_110330

Nach Auffahrt im Clubbus der Garstnertaler, waren wir Bodenlosen mit ner feinen Selektion ebenfalls Strecken-hungriger Locals (Wolfgang Steinbichler, Johann "Beany" Buchegger, Marc Eißele und KlausDieter Lechner) gegen halb 10 auf dem Sender Kleinerberg. Kein Wölkchen trübte den Himmel und wir hatten endlich mal genug Zeit für ein bisschen Wiedersehens-Smalltalk.

Bild zum Beweis, dass der FSV Bodenlos das Herz stetes am rechten Fleck trägt *g*(von KlausDieter)

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Da es noch früh im Jahr war, waren wir uns allesamt nicht sicher, ob es um 11 Uhr schon gehen würde. Ich selbst war das letzte Mal bei meinem SOPI-Überland-Prüfungsflug 2001(!) hier und somit etwas zurückhaltend in der Motivation als Nicht-Kenner gleich als erster rauszugehen. ;-)

Am Ost- und Südstartplatz riss es das Laub im 2-Minuten-Takt wechselweise nach oben und Drusi nahm sich als erster ein Herz: zog auf, drehte sich aus...

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...und stieg gleich sauber in den Ost-Hausbart ein. Nun herrschte - wie immer - hektische Betriebsamkeit am Startplatz. Tommi war bereits neben Drusi parat und ging gleich als zweiter raus. Als wieder Platz zum Auslegen war, ging ich - bereits in voller Adjustage - zurück, um noch meinen Schirm zu holen und schon war der Startplatz mit den Schirmen der restl. Freiflieger zugelegt - WTF?!? Man muss eben immer ALLES am Mann haben, sonst kann man den anderen beim Leinenentwirren zusehen ;-)

Beany war so nett und ließ mich noch vor ihm starten und so konnte ich mit ner viertel Stunde Verspätung auf Drusi unser gemeinsames Vorhaben mit in Angriff nehmen, das da lautete: Im Teamflug das 150er-FAI-Dreieck Spering-Dachstein-Trieben meistern.

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Das Sengsengebirge zog schon gut an und somit hatte ich leichtes Spiel gegen den 10km/h-schwachen NNW auf Drusi und Tommi aufzuschließen. Bereits vor dem 1. Wendepunkt am Ende des Sengsengebirges waren wir 3 wieder geographisch vereint - per Funk ja sowieso schon zuvor...

Drusi (im Bild links) setzte die Wende unter dem Bummerl und glitt wieder ein Stück zurück, um am Tamberg ostseitig einsteigen zu können.
Ich selbst glitt noch etwas weiter Richtung Spering aus, wendete und flog ohne nochmals auszudrehen direkt vor zum Tamberg - an dessen niedrigere Westseite hin & auf den schiebenden NNW vertrauend; Tommi war dazwischen...

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So nahm das Bodenlos-Geschwader den Tamberg von allen Seiten in die Zange, was aber an diesem Tag gar nicht nötig war, denn er zog gleichmäßig überall hoch und war für keinen von uns ein echtes Kriterium...

Ich spurte in direkter Linie gleich weiter zum Bummerl am Öttlberg (siehe Bild links) ohne am Kleinen Priel Zeit durch Rumkurbeln zu verlieren. Im Bild rechts sieht man Drusi sauber am Öttlberg einsteigen...

Sender_110330 Sender_110330 links: Blick zurück vom Ostrawitz auf das ausgekurbelte Öttlberg-Bummerl. Über'm Ostrawitz trug es gut - ich hatte dort noch immer Basishöhe... So konnte ich mich an die Querung ins Ennstal wagen: "Wird die Höhe reichen?" "I hoff der Nord schwappt net über´s Tote Gebirge" - bei so einem knappen Anflug auf das Salzsteigjoch hat man viel Zeit, um viele Eventualitäten durchzugehen - nicht alle sind so herzerfrischend, wie...
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... das sich bietende Panorama (siehe Bild links). Mit grad mal 70m über Grat (lt. GPS) ging es sich dann knapp aber doch aus - geschafft! Aber nur ein Teilerfolg: Denn ich kam natürlich ziemlich tief drüber und war sofort im Leebereich des Gamsspitz und rodelte auf dessen Abwind-Schlange relativ schnell Richtung tief verschneiter Talschneise- hier absaufen würde nen laaangen Fußmarsch bedeuten. Beherzt ins Gas, raus aus dem Dreck und beim Rosskogel wieder in ein Barterl eingestiegen - nun erst tatsächlich GESCHAFFT! Entspannung machte sich wieder breit, denn vor mir offenbarte sich ein bereits prächtig entwickeltes Ennstal.

Kaum thermisch überlebt, beschlich mich schon wieder beinah unverbrauchter Leichtsinn: -> Zeit für ein Experiment: Die Rosskogel-Thermik brachte mich auf 2900m und über dem West-Ende des Grimming lachte mich ein Super-Bummerl an: Der Stausee-Bart!

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit (es war bereits halb 2) hab ich mich dazu entschieden, den Grimming links liegen zu lassen und DIREKT zum markierten Stausee-Bart zu fliegen. Im Vertrauen auf Gott, das Frühjahr, Wind und etwas Glück...

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...wurde die Idee mehr als belohnt: Ich konnte mich sogar noch am westl. Grimmingausläufernoch auf dessen Grat setzen und ein super Bart brachte mich rasch wieder Richtung Basis. Wo ich einem neon-grünen Mentor begegnete (Wolfgang/Stocky oder Mario?), der Richtung Liezen unterwegs war...

Herrliches Panorama in heimatlichen Gefilden, gute Arbeitshöhen und wieder gut in der Zeit. Fast schon...

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...zu schön, um wahr zu sein! :-(( Denn die Wolkenstraße breitete sich binnen einer Viertelstunde zu einer satten Abschattung aus, die gleich mal die gesamte Ennstal-Nordseite thermisch lahmlegte!

Motiviert meinen 2. Wendepunkt möglichst nah am Dachstein zu setzen glitt ich nördlich der Wolkenstraße noch bis zum letzten kleinen Sonnenloch am Luserriedel - wenn ein Berg so heißt, könnte man dies bereits als schlechtes Omen deuten...
Der Grund war jedoch so banal wie das Resultat grauenhaft -> Abschattung killt Thermik, "Thermik-Schutzwand" hält Nordwind nicht länger davon ab durchzubrechen, die Natur drückt auf den "Spülknopf" und ab geht's nach unten... - und dabei war es bis dahin echt super gelaufen :-(

Skeptisch (Bild rechts), etwas neidisch und verärgert über den von mir nicht berücksichtigten Abschattungsgrundsatz - HOCH BLEIBEN - blickte ich zu Tommi über mir hoch, der offensichtlich den Anschluss an der Schnalspitze noch irgendwie gefunden hatte.

Drusi hatte sich mittlerweile wieder erfolgreich am Fuße des Kammspitz ausgegraben und ist wie Tommi auch noch weiter in die Abschattung geflogen. Beinah wie Lemminge waren auf der Jagd nach dem westlichsten Wendepunkt in den thermischen Freitod unterwegs gewesen...
Während Drusi bei dem mittlerweile 15 km/h-Nord clevereweise gleich Richtung Süden in die Tauern wechselte, hab ich mich bei Aich an einem nem Abwind-Prallhang eingeparkt und dort die Kante poliert - in der Hoffnung, dass es irgendwann mal wieder aufreisst. Die Gefahr von Überentwicklungen war nach meiner Einschätzung ja eigentlich nicht gegeben...
Nach einer Stunde Herumprobierens, hab ich mich dazu entschlossen mein Glück noch weiter im Tal zu suchen, vielleicht geht ja über den Ortsdächern noch a bissl was; Ergebnis: mau... langsam aber sicher gewann die Erdanziehung unser Kräftemessen - und als ich mich bereits um nen geeigneten Landespot in Nähe der Bundesstraße umsah...

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...stank es auf einmal im Helm. "Wöah, do fäuits! Oba i wor des net... heee, do stinkts von unten; GEIL!", grad noch gedacht und schon stimmte das Vario wieder den zu lange vermissten Integralsteigton an - es geht vielleicht doch no rauf - in einem JAUCHENBART! *LOOL* -> Triggerareal im Bild links

Den Bart gab ich nicht mehr her! Allein schon aus Dankbarkeit, dass er mich vor dem jähen Flugende bewahrt hat. Und er lohnte es mit erneuter Basishöhe.
Nach 20 Minuten war mir schon etwas übel von der verstunkenen Kreisfahrt nach oben, aber: WHO CARES!?? Ich war von "Landefahrwerk ausgefahren" wieder auf 3200m an der Basis!!!

 

 

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Im Bild links: Blick von der Basis des Jauchenbarts auf dessen Ursprung und das mittlerweile vollkommen abgeschattete Ennstal.

Rechts: Blick zurück Richtung Dachstein@Cloudbase

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Links: das Eis auf dem Visier, das einen getrübten Blickes erinnert, dass es noch verdammt früh im Jahr ist, um in solchen Höhen unterwegs zu sein - zumindest die neuen Fäustlinge rechtfertigten das umständlichere Bedienen aller Gerätschaften in der Luft.

Nun konnten die Tauern kommen. Der Tipp von Werner, eher in Talnähe zu bleiben, bestätigte sich im Wolkenbild. Fast jeder Talausläufer hatte einen schönen Wattebausch aufgesetzt!

Dazwischen - und teils auch auf meiner Route - waren einige Wolken die bereits abgraupelten (siehe Bild) Einige davon sahen aus wie überdimensionale "Quallen" die ihre taillierten Nesseln nach unten Richtung Menschheit hängen ließen (Höhenrausch?!? *rofl*)
Auf alle Fälle wollte ich deren Bekanntschaft nicht unbedingt machen...

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Drusi hatte indes den Anschluss in den Tauern leider nicht geschafft und Tommi war auch schon beim Grimming eingelandet. :-(

Mit NW-Unterstützung und gutem Schnitt ging es für mich im Sägezahnprofil...

 

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recht zügig retour bis auf Höhe Liezen (Bild rechts)...

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...und weiter bis nach Oppenberg zum Horniger Zinken, der um 17 Uhr noch super entwickelt war.

Überall vereinzelt - und speziell Richtug Flugpfad weiter vorne bei Gaishorn - war wieder eine weiße Graupelwand zu sehen...

 

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...und so entschloss ich mich, vom Horniger Zinken Richtung Süd bis Nahe an die MTMA Zeltweg zu fliegen. Sollte reichen, um knapp aber doch im FAI-Sektor zu sein...
Bild links: das nächste Mal definitiv mit Defroster-Spray ;-)
Auf dem Weg Richtung Süd (Bild rechts) war trotz der eigentlich pefekten Sonnenausrichtung des Grats keine Thermik mehr auszumachen - einfach zu viel Schnee! - und so wendete ich doch etwas früher, um ja auf alle Fälle gegen den N-Wind wieder zumindest ins Paltental zu kommen, um das Dreieck auch als geschlossenes gewertet zu bekommen...

 

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Man beachte in den Bildern links die 2 Amboss-Wolken - 1 davon gerade mitten über meinem Haus *schreck* - beeindruckend! Und am besten etwas Abstand halten: "Da fließt sicher kalte Luft raus..."

Am Schüttkogel nochmal Höhe getankt für die Querung gegen den Wind über´s Paltental...

Sender_110330 Sender_110330 Über'm Dürrnschöberl fand ich dann noch eine Konvergenz, die noch einige Höhenmeter erlaubte, um noch sicher ins Ennstal überzusetzen. Im Bild rechts; auch in Hall/Admont ein Graupel-Amboss... *scary*
Sender_110330 Sender_110330 ...und dennoch hatte die Plesch ein kleine Haube auf, die jedoch mehr und mehr durch den Schatten des Liezen-Amboss (Bild rechts) gekillt wurde. Nach geduldigem Rumkrubeln vor diesem sonst so Thermik-ergiebigen Hügel hatte ich ein Einsehen, dass jetzt wohl endgültig Schluss sei und...
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...setzte meinen FAI-Schlusspunkt so gut/sicher es ging noch gegen den Nord-Abwind vom Bosruck. Danach landete ich im breiten Tal neben dem Zwirtner See ein.

WOW! Was für ein Tag - Welche Ups & Downs: emotional sowie vertikal...

Das Streckenfliegen hat über die Monate genau gar nichts von seiner Faszination eingebüßt - ganz im Gegenteil! Bringt wieder genug Ausgeglichenheit, um die nächste "flugtechnische Dürreperiode" entspannt zu überstehen! :-)))

Lessons Learned:
- Wieder zu spät gestartet -> Wenn`s das Laub links und rechts am Startplatz-Areal selbständig nach oben reisst, rausgehen! *g*
- nicht um jeden Preis Wendepunkt setzen -> speziell wenn's nach Abschattung aussieht - lieber 5km vorher umdrehen, dafür unter Wolkenstraße bleiben, als Abwindspülgang und 1 Stunde Zeitverlust...
- für meine Verhältnisse ein "Geniestreich": hinten rum um den Grimming direkt zum Stauseebart - ging im Frühjahr bei NNW-Wind gut -> auch im Sommer mal ausprobieren...
- wieder mal: NEVER give up!
- ALLE Lufträume der Südalpen in Navi rein - diesmal MTMA nur geschätzt
- Speedsystem scheint sich zu "dehnen" -> Schnürl raus, Metall rein
- Fummeliges Kamera- & Instrumentenbedienen mit Fäustlingen -> Als Alternative die Neopren-Überzieher von Wolfgang Steinbichler (Komperdell?)

p.s.: Noch nicht mal ordentlich bei Drusi gelandet, wandert der Bodenlos-Streckenflug-Pokal um Haaresbreite schon wieder zurück an Papas Kaminehrenplätzchen ;-)))

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. November 2011 um 10:21 Uhr
 
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