OÖ. FSV Bodenlos
SponsorenImpressumKontaktLinks

Login Form



Ninja RSS Syndicator

OÖ. FSV Bodenlos - Startseite OÖ. FSV Bodenlos - Startseite

Designed by:
SiteGround web hosting Joomla Templates
OÖ. FSV Bodenlos
Saisonrückblick-Video 2012 von Lex
Geschrieben von: FSV Bodenlos   
Dienstag, den 01. Januar 2013 um 14:58 Uhr

Grad recht zum Jahresbeginn gibt's die fast schon traditionelle Ausgabe von Lexens Gleitschirm-Saisonrückblick!
Schöne Streckenflug-Erfolge versüßten einmal mehr den Genuss unserer immer wieder genialen Erlebnisse, die die Freifliegerei so faszinierend machen. Etliche Team-FAI-Dreicke über 200km waren 2012 drin, was in der Endabrechnung national den Vizestaatsmeister und international eine TOP-10-Platzierung in der Serienwertung für Lex bedeutete!

Diesmal ist das BestOf-Video einen kompakter Abriss einer bodenlosen XC-Tour durch die Ostalpen; garniert mit weiteren besonderen Erinnerungen, in denen es für uns einfach schöne Momente fernab des Erdbodens gab - auch ganz ohne Kilometer-Speeding... *g*

Enjoy the ride!

HQ-Stream- und Download-Möglichkeit mit 60(!)fps gibt´s auf Lexens Homepage.

Hier die Vimeo-Preview:

Dim lights

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Januar 2013 um 15:00 Uhr
 
Lex hat nun eine neue Paragliding-Homepage
Geschrieben von: FSV Bodenlos   
Freitag, den 14. Dezember 2012 um 21:08 Uhr

Lex hat die grauen Herbsttage genutzt und für seinen über die Jahre hin sehr gewachsenen Paragliding-Bereich eine neue Plattform geschaffen. Diese stellt vor allem seine in der Szene hochgeschätzten Videos und Flugberichte in die Auslage - und in zeitgemäßer Aufmachung. Mittlerweile sind die meisten Features drin und die Inhalte vom bisherigen Blog erfolgreich portiert...
Um diesem GoLive dem gebührenden Rahmen zu geben, hat Lex ein kleines Promo-Video online gestellt:

Dim lights

Die Site ist unter dem Direktlink http://lex.xalps.com erreichbar. Nebst Multimedia-Showcase hat er noch etliches Lehrreiches und Nützliches dazugepackt... Schau einfach mal vorbei!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Dezember 2012 um 10:07 Uhr
 
Bodenlos Jahresrückblick 2012
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 07:58 Uhr

Kurzversion

  • Unfallfreie Saison
  • Wachstum um knapp 17% (Willkommen Ralph Deleja-Hotko)
  • Über 4.400 XC Kilometer
  • 19 x über 100 km
  • Im Schnitt über 82 km
  • Lex Österr. Vizestaatsmeister im XC Paragleiten
  • 4. Platz Vereinswertung XContest Austria
  • Mitarbeit im XC-Gremium der Österr. Liga Paragleiten
  • Neue Version des XContest to XC Planner Tools (Kompatibel mit XC Planner 2)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Dezember 2012 um 08:13 Uhr
 
Dolomiten Open 2012 - Kleines Video
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Samstag, den 14. Juli 2012 um 18:00 Uhr

Kleines Video vom Osttirol Open 2012
von Michaela Brandstätter

Dim lights

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Juli 2012 um 19:09 Uhr
 
XC-Ausflug - neuer persönlicher Rekord - 199 km FAI mit dem AirDesign RISE
Geschrieben von: Stefan Aufischer   
Dienstag, den 19. Juni 2012 um 20:27 Uhr

PICT_2012-06-16_13-10-15.jpg
http://www.xcontest.org/austria/fluge/fluginformationen:staufisch/17.6.2012/08:24

Vorgeschichte

Am Montag, dem 11. Juni 2012 schaute die Prognose für's kommende Wochenende bereits sehr gut aus und nach langer Schlechtwetterphase war der Flugentzug schon riesig. Leider war mein bestellter AirDesign VOLT noch immer in Produktion und mein alter Schirm hat mit über 700 Flugstunden seinen Zenit weit überschritten. Also rief ich bei AirDesign an und tatsächlich konnte mir Martin Gostner von AirDesign für's Wochenende einen RISE (EN-B) organisieren. Bereits am Mittwoch war der Schirm in der Post. Danke, Martin!

PICT_2012-06-15_09-44-56.jpgWohin nur?

Am Donnerstag lief dann die XC-Hotline heiß. Wer ist motiviert, wer hat Zeit, wo könnte es am besten gehen, ...? Fragen über Fragen. Letztendlich gesellte sich eine kleine, feine Runde zusammen, die aus Werner Luidolt, Christoph Haas, Lex Robé, Bernhard Plasser, Peter Wallner, Joe Edlinger, Hans Tockner und meiner Wenigkeit, Stefan Aufischer, bestand. Wir beschlossen es am Freitag von Sorica (Slowenien) aus zu versuchen.

Sorica

Freitag, 15. Juni 2012, 03:15 ... Tagwache! In Sattledt traf ich mich mit Bernhard. Von dort ging's weiter bis Flachau, wo wir uns mit Lex, Werner und Christoph trafen. Im Konvoi ging's weiter bis zum Karawankentunnel, wo auch Peter, Joe und Hans zu uns stießen. Weiter ging es nach Slowenien über Bohinjska Bistrica Richtung Sorica. Am Parkplatz gab es dann keine Trödelei mehr, denn die ersten Bummerl waren schon zu sehen. Die 150 Höhenmeter zum Startplatz waren schnell überwunden, doch oben angekommen, erlebten wir die erste böse Überraschung unseres XC-Ausflugs: der Wind blies mit 15-20 km/h aus Westen.

PICT_2012-06-15_08-56-30 PICT_2012-06-15_10-01-27 PICT_2012-06-15_10-01-58 PICT_2012-06-15_10-08-35

Nach einer Stunde Warten ergriff einer aus der tschechischen Fliegerrunde, die auch am Startplatz waren, die Initiave und haute sich mit seinem Poison 2 raus. Na ja, nachdem wir ein paar Minuten zugeschaut hatten, wie sich der Pilot durch die Luft schießen ließ und dann der einzige Local auch noch zusammenpackte, entschieden wir uns schweren Herzens, nicht zu starten. Peter, Joe und Hans, die nur einen Tag Zeit hatten, fuhren gleich nach Hause. Der Rest entschied sich, nach Tolmin zu fahren...

Tolmin

Um 14 Uhr kamen wir in Tolmin an, wo die Flugbedingungen um vieles besser waren. Leider mussten wir den Fehlstart eines Piloten beobachten, der trotz Verhänger den Start nicht abbrach und seitlich in den Hang flog. Da der Hubschrauber gerufen wurde, verzichteten wir natürlich auf einen Start, um den Einsatz nicht zu stören.

PICT_2012-06-15_14-27-44 PICT_2012-06-15_15-02-32

Spät aber doch starten wir gegen 15:30 Uhr und hatten noch wunderbare Flugbedingungen bis zum späten Abend. Einige flogen sogar bis Gemona und zurück. Ich hatte leider eine kleine Baustelle nach der Querung bei Kobarid und musste mich im Talwind soarend ausgraben. Hier bewies der AirDesign RISE zum ersten Mal seine Fähigkeit, auch das kleinste Steigen auszunutzen. Es war möglich, ihn sehr flach und eng im schwachen Aufwindband zu bewegen.

PICT_2012-06-15_17-50-21 PICT_2012-06-15_16-10-37 PICT_2012-06-15_18-05-02 PICT_2012-06-15_20-53-00

Nach der abendlichen Wetteranlayse bei Pizza und Bier, entschlossen wir uns, nächsten Tag zeitig Richtung Speikboden aufzubrechen, da wir dort das größere XC-Potential vermuteten.

Speikboden, Sand in Taufers

Nach einer elendslangen Autofahrt kamen wir viel zu spät in Sand in Taufers an. Auf dem Sessellift sitzend sahen wir bereits die ersten Piloten über dem Startplatz aufdrehen. Man munkelt, dass sich der ein oder andere Pilot nach während der Fahrt mit dem Sessellift das Urinalkondom anlegte ;-).

Oben angekommen war aber schnell klar, dass es nicht der erwartete Hammertag würde. Der Südwestwind blies kräftig und die Böhen und Thermik-Ablösen ließen einige Starts sehr abenteuerlich anmuten. Dennoch schmissen wir uns nach rekordverdächtig kurzer Vorbereitungszeit in die Luft. Der Startbart und die erste Querung waren noch problemlos und die starke Thermik erlaubte es, schnell Höhe zu machen. Aber gegen den Wind, der immer mehr auf West drehte und dabei zunahm, war das Fliegen eigentlich nicht lustig. Außerdem merkte ich, dass ich den RISE zu wenig belastet flog, was bei starker Thermik und starkem Wind kontraproduktiv war. Nachdem ich vielen Piloten beim Außenlanden im Pustertal zusah, beschloss ich, noch mal Höhe zu machen und den Badesee neben dem Landeplatz in Sand in Taufers anzuvisieren... ein besserer Zeitvertreib als zurückzustoppen ;-)

Fazit: Viele Piloten mussten spätestens am Gitschberg aufgeben. Robert Haider hatte das Pech, nach 55 km freier Strecke auf 1600m in einem Seitental landen gehen zu müssen. Einzig Lex zeigte wieder mal allen, "wo der Bartl den Most holt". Er flog -- vermutlich mit dem Messer zwischen den Zähnen -- ein 156 km FAI.

Speikboden - es geht aber auch anders

Diesmal waren wir bald am Startplatz, wo dennoch schon ein ziemliches Getümmel war. Lex, Werner und ich legten unsere Schirme etwas abseits aus. Als die ersten starteten, war ich noch nicht ganz fertig und Lex scharte schon in den Löchern hinter mir.

PICT_2012-06-17_09-36-20 PICT_2012-06-17_19-22-54 PICT_2012-06-17_09-41-44 PICT_2012-06-17_10-01-55 PICT_2012-06-17_10-02-13

Heute hatte ich vorsorglich etwas mehr Ballast mit: 7 Liter Wasser in Wasserflaschen, die ich zusammengeschnorrt hatte. Im Startbart ging es um halb elf auf 3200 m ... wann gibt es das? Also beschlossen Christoph Haas und ich, nicht dem ersten Pulk zu folgen, sondern die Querung zum Pustertal direkter zu fliegen. Ein genialer Schachzug, den man an diesem Tag noch extremer hätte machen können! So war ich von Anfang an vorne dabei und es lief...

Bis zur Gitschberg-Querung flog ich eine nördlichere Route als die anderen und das ging auf. Dann der erste kleine Fehler: Statt die Querung sofort durchzuziehen, flog ich zur Abtenauer Icepeak-6-Bande ins Tal hinaus, da sie den vermeintlich besseren Bart hatten. Das kostete locker 10-15 Minuten. Egal, Kopf hoch und dem RISE die Sporen gegeben.

Mit dem Gitschberg habe ich schon so meine Erfahrungen gemacht. Auch heute war der vorgelagerte Bart dort bockig und zerrissen, aber ich kurbelte eng und ließ den Bart nicht mehr los. Auf diese Weise konnte ich den Anschluss an die Abtenauer IcePeaks, die sich beim Herumbasteln heftig verbogen, wieder finden.

Bis Sterzing war es eine "gemähte Wiese", dennoch gelang es mir hier nicht, die erträumte Abflughöhe zu erreichen. Da aber am Eingang des Ridnaun-Tals ein Bummerl stand, also flog ich beherzt los. Nach der Querung fand ich sofort Anschluss und es beamte mich regelrecht in die Höhe. Das gesamte Ridnaun-Tal hin und zurück wäre kein einziger Kurbler nötig gewesen, aber manchmal piepste das Vario zu verlockend. Ich setze meinen ersten Wegpunkt nicht ganz so weit westlich wie andere um 12:40 Uhr.

PICT_2012-06-17_12-35-17 PICT_2012-06-17_12-35-38 PICT_2012-06-17_12-41-18 PICT_2012-06-17_13-08-53

Bei der Querung zurück über Sterzing hatten wir Gegenwind, der durch den Talwind verstärkt wurde, je weiter man sank. Der RISE geht auch im Gas ganz gut, aber hier offenbarten sich die Vorteile der 2-Leiner-Boliden. Sie kamen nach der Querung wesentlich höher an als ich (außer den wenigen, die eine schlechte Linie gewählt hatten) und während ich mich nach oben beuteln ließ, zischten sie schon Richtung Lüsen. Dank starker Bärte und Angriffslinie hatte ich sie aber vor der Lüsen-Querung schon wieder eingeholt. Während ich noch Höhe für die Querung machte, sah ich einigen anderen bei der Querung zu. Franz Grünwald zB. erwischte eine ziemlich schlechte Linie. Ich beschloss, für die Querung soviel Höhe wie möglich zu tanken, was sich als gut herausstellte, denn gegen Ende der Querung ging es auch bei mir ordentlich runter ... sicher auch weil die gesamte Lüsenkette ging wie die S.., mit einer Wolkenstraße markiert wie ich es vorher noch nie erlebt hatte. Einstiegsbart ausgekurbelt und dann meist delphinierend, manchmal mit angelegten Ohren, dahingezischt.

PICT_2012-06-17_14-20-05 PICT_2012-06-17_14-20-43 PICT_2012-06-17_14-21-01

Juhuuuu!!!!

Der Flug zum Kreuzkofel war relativ einfach, wobei mich die Route direkt Richtung Sella-Joch schon sehr gereizt hätte. Wie sich bei Lex aber zeigte, hätte dies wohl nichts gebracht. Leider lag die gesamte Kreuzkofel-Gruppe im Schatten als wir dort angelangten und statt der erwarteten, großflächigen 6-Meter-Bärte fand ich nur müde 2-3-Meter-Schläuche.

PICT_2012-06-17_14-47-49 PICT_2012-06-17_14-48-01

Nun kam der zweite Patzer des Tages: Ich setzte, da ich bis zum Kronplatz schon alles im Schatten sah, den südlichen Wendepunkt nicht weit genug hinaus. Ich flog ein Stück ins Tal hinaus Richtung Belvedere, drehte um, und machte mich vom Acker. Vor der Querung wurde ich dafür mit einem satten Bart belohnt, der mich auf fast 4000 Meter brachte.

Mit dieser Höhe war auch der Anschluss im Ahrntal schnell gefunden. Dennoch waren hier die Bärte leider etwas ruppiger und zerrissener. Nach knapp 7 Stunden Airtime war ich schon etwas geschlaucht und froh, dass der RISE gut gedämpft ist und auch bei diesen Bedingungen sehr brav reagiert.

Das Ahrntal Richtung Nordost war, als ich dort flog, auf der südlichen Seite nahezu komplett abgeschattet. Dennoch trug es dort halbwegs und so blieb ich auf dieser Seite. Sehr weit im Tal hinten sah ich noch ein Sonnenfleckerl. Dieses visierte ich an und wurde mit 150 Meter Höhe belohnt. Na ja, man nimmt um diese Uhrzeit, was man kriegt ;-)

Beim Rückflug hatte ich immer wieder mal Steigen und der Gegenwind war nicht so schlimm wie erwartet. Eigentlich wollte ich nur noch ausgleiten, aber dann wurde der Rückenwind immer mehr. Auf einmal hatte ich wieder einige Heber und dann begann es zu schütteln, und tatsächlich, hier war noch ein Bart! Nachdem ich mich einen Grat entlang nach oben versetzen hatte lassen, wurde es aber immer ungemütlicher und ich flog weiter.

PICT_2012-06-17_21-10-19.jpg

Plötzlich merkte ich, dass der Rückenwind nachließ... und dann, wie aus dem nichts ... BAMMM!!! Gegenwind!!! Eine fette Konvergenz, Thermik, Leerotoren, Eichhörnchen, die es mit nach oben gerissen hatte (*) und was weiß ich... auf jeden Fall riss es mich nochmalsauf 3.300 Meter in die Höhe.

Über Grat angekommen, sah ich allerdings Richtung Brunneck schon die Gewittertürme und hörte es Grummeln. Also beschloss ich nicht Richtung Sand in Taufers zu fliegen, sondern das Ahrntal bis zum Schluss auszufliegen. Leider der letzte Patzer des Fluges, denn der Talwind wurde immer stärker und kurz vor Luttach wurde es einfach unlustig. Also beschloss ich, obwohl ich noch viel Höhe hatte, den Flug abzubrechen.

Hätte ich gewusst, dass noch 830 Meter zum 200-er FAI fehlen, wäre ich wohl draufgeblieben. Aber ehrlich gesagt war ich froh, als ich am Boden war und ich bereue meine Entscheidung, landen zu gehen, nicht.

Fazit: 199,17 FAI-Kilometer. Weder mein weitester, noch mein längster Flug, aber mein (punkte-)bester und definitiv einer der schönsten. Und das mit einem EN-B-Schirm... der AirDesign RISE hat mich extrem positiv überrascht! (Und auch die 2-Leiner-Piloten, die dachten, dass ihnen ein PURE auf den Fersen ist ;-))

An alle, die mit mir geflogen sind: Es war mir eine Ehre!

Details zum Flug  Stefan Aufischer - 17.6.2012 - FT - 199.jpg
http://www.xcontest.org/austria/fluge/fluginformationen:staufisch/17.6.2012/08:24

Ein paar der Flüge von Piloten, mit denen ich unterwegs war:

-------------
*) gut, ich war schon ziemlich fertig ;-)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. Dezember 2012 um 18:46 Uhr
 
Lexens 208km FAI-Dreieck vom Speikboden
Geschrieben von: Alexander Robé   
Sonntag, den 17. Juni 2012 um 21:19 Uhr

Der 17.06.12 - der letzte Tag unseres Fliegerurlaubs - sollte der beste werden. Nach super Nachmittagssoaring-Partie am Freitag am Tolmin/Kobala (84km flaches Dreieck) und W-Wind-zerrissenem 156er-FAI-Dreieck am Samstag, schlief der Wind über Nacht zum Sonntag nicht nur nahezu ein, sondern strömte auch noch genau in die Richtungen, wie sie für ein Speikboden-FAI prädestiniert waren (zuerst SO und im Laufe des Tages auf SW drehend - mit leichter Gewitterneigung am Abend). Stocky, Mario und die restl. Gmundner entschlossen sich auf die Grente zu gehen. Unsere Partie (Stefan Aufischer, Christoph Haas, Werner Luidolt, Bernhard Plasser) war etwas "fauler" bzw. geschlauchter vom Samstag-Flug und entschloss sich zur gemütlicheren Variante - nämlich: "Wiederholungstat" vom Speikboden aus...

Details:
Speikboden 2350m, Italien
Höhendifferenz: 1490m
Infos unter: paraglidingearth.com, paragliding365.com
unsere Flüge (zum Downloaden & Nachfliegen):, Stef (199(!)km FAI; 279 Pkt. ), Lex (208km FAI; 292 Pkt.), Christoph (214km FAI; 299 Pkt.), Bernhard (203km FAI; 299 Pkt. - auf dem LowLevel EN-B ION2!), Oliver Teubert (214km FAI; 299 Pkt.) - und Markus Eder mit der Tageshöchstweite von 217km FAI (304 Pkt.).
Die weitesten Flüge vom Speikboden aus: auf XContest

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12
von Robert Haider

Durch die späte Ankunft am Startplatz waren die Pole Positions alle besetzt - kein Wunder, war doch das halbe Ostalpen-XC-Völkchen dem Ruf eines gewissen Stefan H. gefolgt. *g*
Somit blieb Werner (oranger Ion 2) und mir nur mehr die 4. Reihe...

Fast wie im Pauschalurlaub, nur dass die "Spätstarter" die besten Liegen(schaften) besetzten. Gegen 10 Uhr bauten sich zuverlässige Bummerl und die ersten drehten bereits auf. Dennoch zögerten viele vor uns noch mit dem Start.

Ich "nötigte" meinen Club-Mate Staufisch, der ebenfalls vor mir ausgelegt hatte, seine Gesundheit zu schonen ;-) und zügig rauszugehen. Um 10:25 waren wir endlich airborne - über die Köpfe der vor uns noch am Boden befindlichen hinweg...

Speikboden - 17.06.12
von Robert Haider

Speikboden - 17.06.12

Kaum gemütlich im Sattel, zog es schon ordentlich weg und nach kurzem Schlenker Richtung Tal drehte ich bis zur Basis auf, die zu der Uhrzeit bereits bei 3300m war. Gesegnet mit einer zu dieser Zeit fast unüblich großen Startüberhöhung (Bild links) entschloss ich mich zum ersten taktischen Wagnis des Tages: Direkte Linie zum Perntaler Spitz - die Baustelle vom Vortag am Kohlnock noch gut in Erinnerung habend...

 

 

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...und das Bummerl da vorne sah einfach zu verlockend aus. Der Wind war schwach, das Gleiten gut und somit ging der Abschneider auf!

Nach nur 5 Kreisen war ich wieder an der Basis des Wattebausches und es ging mit großen Schritten Richtung Gitschberg. Dort hatte ich dann auch zu Oliver Teubert aufgeschlossen. Gemeinsam markierten wir die Speikboden-Spitze und unser "2er-Führungspulk" setzte bereits um 11:30 Uhr (!)...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...zur Querung Richtung Ridnaun-Tal an. So stell ich mir Baustellen-armes Fliegen vor!! *g*

Während Oliver die Route über den nördlich gelegenen Saun wählte, erachtete ich die Abflughöhe von über 3400m als ausreichend für die diesmal exakt 16,4km lange Gerade über Sterzing hinweg. Wow!

Gemeinsam flogen wir dann bis zur Agglsspitze weit hinten im Ridnauntal, wo wir (im Nachhinein betrachtet leider zu früh!) wendeten. Entlang der schönen Wolkenstraße (Bild rechts)...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...kam auch die zweite Gruppe (im Bild Staufisch auf einem Airdesign RISE) in den Genuss der an diesem Tag perfekt abzufliegenden Ridnaun-Ridge.

Bild rechts: Blick zurück Richtung soeben absolviertes Ridnauntal

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert

Mit Oliver auf seinem Skywalk Cayenne 4 (Bild links) ging´s nach der Sterzing-Rückquerung...

 

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12 ...mit nur 2 (!) Thermiken schon zur nächsten Querung Richtung Lüsen (Bild rechts).
Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

Der ca. 10km/h starke SSO-Wind war bei der wieder sehr früh angesetzten - und dadurch über 15km langen - Querung zum Lüsen-Parkplatz auch kein wirklich störendes Thema. Mann waren wir früh dran: Schon um 13:40 Uhr im Lüsener Anschlussbart zu hängen war fast 1 Stunde VOR meiner normalerweise schon optimistisch kalkulierten Zeit - also nichts wie weiter.

Aufgrund der appetitlichen Wolkenstraße rechts entschlossen wir uns, deren Einladung auch zu folgen...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12 ...und flogen auf direktem Weg Richtung Marmolada - zumindest in Richtung... ;-)
Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert
...denn ca. 5km vor Corvara war ich mir etwas unschlüssig, ob wir Richtung Sellastock (Wolkenluv, aber etwas weiter) oder direkt Richtung Süden (kürzer, aber im Wolken-Lee samt abgeschattetem Grund) fliegen sollten...
Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert
Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert
...nach kurzer Absprache mit Oliver (deutete ich seine Handzeichen etwa falsch?) flog ich voraus die Gerade Richtung Marmolada. Er schwenkte jedoch Richtung Sella um und so trennten sich unsere Wege.
Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert

Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert

Wenig später hatte ich genügend Zeit die Gegend genau aufzusaugen und das schroffe Felsareal nach Thermik-Triggern abzusuchen - denn ich war tief...

 

Speikboden - 17.06.12
von Oliver Teubert
Speikboden - 17.06.12 Bild links: Schönes Schirmerl in schöner Umgebung
Bild rechts: Als ich in einem für diesen Tag zaghaften Bärtchen endlich wieder Anschluss gefunden hatte, schwor ich heute "nie wieder" was zu riskieren und nur mehr der "üblichen" Kreuzkofel-Ridge zu folgen...
Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...Nun ja - wie soll man sagen? Sobald ich wieder Basishöhe hatte, sah diese Wolke im Süden wieder sooo verlockend aus. "Soll ich? Nein ich darf nicht... Aber sie könnte echt gut gehen - und die Marmolada wär auch da vorn... Nein- viel zu risky...Ah geh was!"

- und schon war mein ach so junger Plan wieder konservativer zu fliegen über Bord geflogen, ein 90°-Haken Richtung Süd geschlagen und die Marmolada anvisiert *g*
Bild rechts: Blick nach rechts Richtung W und die dahinter liegende Sella-Gruppe; im Tal das schöne Städtchen Corvara

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

Nach der Wende ca. 5km vor Arraba heizte ich fast schon kerzengerade Richtung Ahrntal zurück - das Wolkenbild war einfach zu lesen und der mittlerweile auf SSW-gedrehte Höhenwind schob hilfreich mit.

Auch der Anschluss östlich von Sand in Taufers war perfekt markiert (siehe Bild links). Nun folgte der einzig besch... Bart des Tages am Mühlbacher Jöchl - wie so oft gut, aber ruppig.

Danach mit vermutetem "Staufisch" (weiß-gelb-grüner AirDesign mit Impress2-Gurtzeug) Richtung Ahrn-Tal unterwegs (Bild rechts) -> war - wie sich später herausstellte - Michi Brandstätter...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

Und ab gehts zur Ridge südlich des Ahrtals, diesmal aber mit ausreichend Höhe und super in der Zeit (16:30 Uhr) - im Gegensatz zur Windpartie vom Vortag...

Das Bummerl am Durreck ließ mich diesmal auch nicht im Stich und hiefte mich bis zu dessen Basis, die mittlerweile auf sagenhafte 4150m geklettert war - geil!

Mit dieser Höhe...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...war das Ahrtal-Ende um 17:10 Uhr erreicht und ich konnte einen Blick Richtung Krimmler Achental in Österreich (mit ca. 500m tieferer Basis) tun (Bild rechts)

Nicht nur dort war es schon sehr feucht-labil...
Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

...beim Retourfliegen sah ich auch, wie sich der Himmel südlich von meinem Standort rasch verdunkelte und es nach Gewitter aussah.

Bild rechts: geteilte Welt: Gemeinsam mit mir breitete sich die Gewitterzelle weiter Richtung Westen aus - bis dahin bzw. weiter westlich: perfektes XC-Wetter.

Der letzte WP war gesetzt und die Heimreise sollte passen - und so schaltete ich auf Bummelzug-Genussmodus um...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12 Dann ging alles sehr schnell: Als ich auf Höhe Durreck einen Blick Richtung Süd tat und mitten in Bruneck einen Blitz einschlagen sah, drückte ich ordentlich das Gaspedal und schaute, dass ich asap runterkomme!?! Für mich war das Szenario vom "Einladen müssen bei Gewittertalwind" schon etwas beängstigend... - das wollte ich unbedingt vermeiden!
Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12
von Werner Luidolt

...daher noch schön Richtung Startplatz gegast - der natürlich um die Tageszeit schon stark SW-Wind-überspült war.

Dies kam mir heute allerdings beim Landen seeehr entgegen, da der großflächige Abwindbereich in dessen Lee mein Landevorhaben willkommenerweise beschleunigte...

Speikboden - 17.06.12
von Werner Luidolt
Speikboden - 17.06.12
von Werner Luidolt

So setzte ich um 18:30 Uhr zur Landung an - bei (noch) feinsten Landebedingungen.

Werner, der schon früher gelandet war, wartete bereits auf mich - und wir freuten uns beide über meine 208 FAI-Kilometer an diesem Tag - der praktisch überall entlang der Strecke "Rückenwind-Gefühl" vermittelte. Was für ein Kontrast zum Vortag: die 156km in permanentem Windgeschiebe vom Vortag waren Schwerstarbeit - und heute eine Strecke mit über 50km mehr einfach "zum Abholen" - that´s Flying!

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

aahhhh..., da war also die Fruchtschnitte hingekommen!!! Das Gegenstück dazu auf der Hose sah übrigens auch sehr appetitlich aus ;-)))

Nach dem ersten Landebier kamen auch Markus Eder (Tages-Bestweite mit 217FAI-km) und nach dem 2. Landebier dann Christoph "Chrisei" Haas (Bild rechts; 213km) mit ihren 6er-Icepeaks angeflogen...

Speikboden - 17.06.12 Speikboden - 17.06.12

Alle überglücklich, einen genialen Flug ohne Gewitter-Einfluss ins Ziel gebracht zu haben!

Bild rechts: gewalt(tät)ige Abendstimmung Richtung Bruneck

Lessons Learned:
- diesmal eigentlich nur eine: zumindest ein kurzer Blick in den XC-Planner hätte mich erkennen lassen sollen, dass beim Speikboden-FAI der 1. WP NICHT in den Norden im Riednaun gelegt werden muss-> zumindest für diese Kurzvorbereitung Zeit nehmen!
- Gegend im Süden (samt Routenoptionen) im Vorfeld anschauen - Richtung Sella wär gegangen, wenn ich zum Zeitpunkt der Entscheidung net so orientierungslos gewesen wär...

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 15. Dezember 2012 um 08:18 Uhr
 
106km FAI vom "Hirschen"
Geschrieben von: Ralph   
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 19:07 Uhr

Jetzt ist schon wieder was passiert...
...noch ein 100er in den OÖ Voralpen!

Nachdem ich zwei Tage zuvor beim Versuch, ein großes Dreieck vom Hirschwaldstein über Grimming und Ennstal zu fliegen vom Pleschberg abgeworfen wurde habe ich diesmal die Route im Uhrzeigersinn versucht - mit Erfolg!

Details:
Hirschwaldstein (bei Micheldorf/OÖ): ca. 950m
Höhendifferenz: ca. 450m
Der Flug zum Downloaden & Nachfliegen: Ralph (106km FAI; 149 Pkt)

Von den guten Bedingungen am Dienstag noch ganz euphorisch, starteten wir diesmal bereits um 11:30 Uhr in Micheldorf. Ziemlich früh für diesen Startplatz, wie sich sogleich herausstellen sollte. Wider Erwarten gings am Anfang nur sehr zäh, und so war für die ersten 45 Minuten zuerst einmal der Kampf gegen das Absaufen und das damit verbundene Einparken auf der „Weinleite“ angesagt.

Sam und ich am Startplatz
Querung zum Spitzberg
Sam und ich am Startplatz Querung zum Spitzberg

Dann endlich gelang es den Hirschen zu überhöhen, wo es dann auch recht zuverlässig nach oben ging. Mit 2.300m an der Basis angekommen gings nun gemeinsam mit Franky rüber zum Spitzberg, wo ich den etwas besseren Einstieg finden konnte.

Anflug zum Sender/Hambaum
Die Haller Mauern von Norden
Anflug zum Sender/Hambaum Die Haller Mauern von Norden

Mit ein paar Minuten Vorsprung markierte ich jeweils die Bärte im Sengsengebirge bis zum Sender und weiter über den Zeitschenberg und Hengstpass bis zum Maireck. Diese für mich neue „Drusi-Linie“ ermöglicht es, einen weit im Südosten liegenden Wendepunkt für große Dreiecke auf direkter Linie zu erreichen.

Während sich Franky nun hier Richtung Norden (Großraming) verabschiedet hat, führte meine Route zunächst ins Ennstal Richtung Westen. Am Leckerkogel, nahe der Admonter Höhe konnte ich auf fast 2.800m aufdrehen. Mit dieser Ausgangsbasis konnte ich der weiteren Erkundung von Neuland nicht widerstehen und änderte meine Richtung gegen Südosten um zum Gr. Buchstein im Gesäuse zu queren, den ich schon am Dienstag als 2. Wendepunkt vorgesehen hatte.

Am Buchstein bin ich dann ca. 50 Meter unter Gipfelhöhe angekommen und durfte mit einem sanften Steigen direkt neben dem Gipfelkreuz aufdrehen – ein echtes Highlight.

Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis
Richtung Admont mit dem Gr. Buchstein im Rücken
Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis Richtung Admont mit dem Gr. Buchstein im Rücken

Weiter gings nun über die westlichen Ausläufer des Gesäuses Richtung Weng/Admont. Gsengkogel und Kohlwegriegel bescherten mir die notwendige Höhe um über den Buchauer Sattel wieder in die Haller Mauern zu queren. Leider habe ich es dort verabsäumt, gleich wieder Höhe zu tanken und so durfte ich mir südlich des Mitterberges bereits eine Alm zum Aussenlanden aussuchen. Glücklicherweise aber konnte ich tief einen Leebart auskurbeln und mich gegen den West-Wind zum Gr. Pyhrgas vorkämpfen. Luv-seitig angekommen waren wieder gute Steigwerte möglich und der Weiterflug über Bosruck und Pyhrnpass war kein großes Problem.

Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis
Blick zu den Haller Mauern und ins Tote Gebirge
Diesmal etwas höher über Admont :-) Blick zu Grimming, Dachstein und ins Tote Gebirge

Entlang der Weissenbacher Mauern gings nun mit deutlicher West-Komponente zum Hochtausing und weiter Richtung Hechelstein, wo ich auf Norbert Aprissnig und Karl "Vollgas" Seiringer traf. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der Tatsache, endlich wieder Basishöhe (3.200m) zu haben habe ich mich spontan entschieden, nun gleich ins Stodertal zu fliegen um das Dreieck sicher zu schließen.

Im Galopp entlang dem Ennstal
Grimming und Hechelstein im Visier
Im Galopp das Ennstal entlang Grimming und Hechelstein im Visier

Die Querung zur Höss war mit dieser Höhe ein Kinderspiel. Nochmal Basis machen und weiter zum kl. Priel - ein Fehler, wie ich später bemerken sollte.

Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis
Blick zu den Haller Mauern und ins Tote Gebirge
mit 3.000m zurück ins Stodertal Norbert Aprissnig im Schlepptau

Der kl. Priel hat nicht mehr viel hergegeben und so habe ich den Endanflug Richtung Kremsmauer/Micheldorf begonnen. Nach ein paar Kilometern hat mich der Talwind erwischt und so war ein Heimkommen nach Micheldorf nicht mehr möglich. Norbert und Karl haben die an diesem Tag wesentlich bessere Route über den Tamberg und das Sengsengebirge gewählt und konnten sicher bis Micheldorf bzw. Schlierbach und retour kommen.

Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis
Blick zu den Haller Mauern und ins Tote Gebirge
Ausgleiten vom kl. Priel DAS wäre die bessere Linie gewesen...

Obwohl ich durch die falsche Route ca. 20km und einen möglichen Burg-Rekord hergeschenkt habe, bin ich überglücklich über meinen ersten 100er von der Burg.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Mai 2012 um 08:16 Uhr
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 1 von 14
© OÖ. FSV Bodenlos -- Wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir fliegen, dann hätte er uns Wurzeln gegeben!