|
Geschrieben von: Ralph
|
|
Dienstag, den 15. Mai 2012 um 19:07 Uhr |
|
Jetzt ist schon wieder was passiert... ...noch ein 100er in den OÖ Voralpen!
Nachdem ich zwei Tage zuvor beim Versuch, ein großes Dreieck vom Hirschwaldstein über Grimming und Ennstal zu fliegen vom Pleschberg abgeworfen wurde habe ich diesmal die Route im Uhrzeigersinn versucht - mit Erfolg!
Details: Hirschwaldstein (bei Micheldorf/OÖ): ca. 950m Höhendifferenz: ca. 450m Der Flug zum Downloaden & Nachfliegen: Ralph (106km FAI; 149 Pkt)
Von den guten Bedingungen am Dienstag noch ganz euphorisch, starteten wir diesmal bereits um 11:30 Uhr in Micheldorf. Ziemlich früh für diesen Startplatz, wie sich sogleich herausstellen sollte. Wider Erwarten gings am Anfang nur sehr zäh, und so war für die ersten 45 Minuten zuerst einmal der Kampf gegen das Absaufen und das damit verbundene Einparken auf der „Weinleite“ angesagt.

|
 |
| Sam und ich am Startplatz |
Querung zum Spitzberg |
Dann endlich gelang es den Hirschen zu überhöhen, wo es dann auch recht zuverlässig nach oben ging. Mit 2.300m an der Basis angekommen gings nun gemeinsam mit Franky rüber zum Spitzberg, wo ich den etwas besseren Einstieg finden konnte.

|
 |
| Anflug zum Sender/Hambaum |
Die Haller Mauern von Norden |
Mit ein paar Minuten Vorsprung markierte ich jeweils die Bärte im Sengsengebirge bis zum Sender und weiter über den Zeitschenberg und Hengstpass bis zum Maireck. Diese für mich neue „Drusi-Linie“ ermöglicht es, einen weit im Südosten liegenden Wendepunkt für große Dreiecke auf direkter Linie zu erreichen.
Während sich Franky nun hier Richtung Norden (Großraming) verabschiedet hat, führte meine Route zunächst ins Ennstal Richtung Westen. Am Leckerkogel, nahe der Admonter Höhe konnte ich auf fast 2.800m aufdrehen. Mit dieser Ausgangsbasis konnte ich der weiteren Erkundung von Neuland nicht widerstehen und änderte meine Richtung gegen Südosten um zum Gr. Buchstein im Gesäuse zu queren, den ich schon am Dienstag als 2. Wendepunkt vorgesehen hatte.
Am Buchstein bin ich dann ca. 50 Meter unter Gipfelhöhe angekommen und durfte mit einem sanften Steigen direkt neben dem Gipfelkreuz aufdrehen – ein echtes Highlight.

|
 |
| Anflug zum ersten Wendepunkt im Xeis |
Richtung Admont mit dem Gr. Buchstein im Rücken |
Weiter gings nun über die westlichen Ausläufer des Gesäuses Richtung Weng/Admont. Gsengkogel und Kohlwegriegel bescherten mir die notwendige Höhe um über den Buchauer Sattel wieder in die Haller Mauern zu queren. Leider habe ich es dort verabsäumt, gleich wieder Höhe zu tanken und so durfte ich mir südlich des Mitterberges bereits eine Alm zum Aussenlanden aussuchen. Glücklicherweise aber konnte ich tief einen Leebart auskurbeln und mich gegen den West-Wind zum Gr. Pyhrgas vorkämpfen. Luv-seitig angekommen waren wieder gute Steigwerte möglich und der Weiterflug über Bosruck und Pyhrnpass war kein großes Problem.

|
 |
| Diesmal etwas höher über Admont :-) |
Blick zu Grimming, Dachstein und ins Tote Gebirge |
Entlang der Weissenbacher Mauern gings nun mit deutlicher West-Komponente zum Hochtausing und weiter Richtung Hechelstein, wo ich auf Norbert Aprissnig und Karl "Vollgas" Seiringer traf. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und der Tatsache, endlich wieder Basishöhe (3.200m) zu haben habe ich mich spontan entschieden, nun gleich ins Stodertal zu fliegen um das Dreieck sicher zu schließen.

|
 |
| Im Galopp das Ennstal entlang |
Grimming und Hechelstein im Visier |
Die Querung zur Höss war mit dieser Höhe ein Kinderspiel. Nochmal Basis machen und weiter zum kl. Priel - ein Fehler, wie ich später bemerken sollte.

|
 |
| mit 3.000m zurück ins Stodertal |
Norbert Aprissnig im Schlepptau |
Der kl. Priel hat nicht mehr viel hergegeben und so habe ich den Endanflug Richtung Kremsmauer/Micheldorf begonnen. Nach ein paar Kilometern hat mich der Talwind erwischt und so war ein Heimkommen nach Micheldorf nicht mehr möglich. Norbert und Karl haben die an diesem Tag wesentlich bessere Route über den Tamberg und das Sengsengebirge gewählt und konnten sicher bis Micheldorf bzw. Schlierbach und retour kommen.

|
 |
| Ausgleiten vom kl. Priel |
DAS wäre die bessere Linie gewesen... |
Obwohl ich durch die falsche Route ca. 20km und einen möglichen Burg-Rekord hergeschenkt habe, bin ich überglücklich über meinen ersten 100er von der Burg. |
|
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Mai 2012 um 08:16 Uhr |
|
105km FAI - vom Sender übers Ennstal bis nach Sattledt |
|
Geschrieben von: Lex
|
|
Freitag, den 04. Mai 2012 um 02:38 Uhr |
|
Das erste ü100er FAI der Saison! Ließ schließlich lange genug auf sich warten... Verwöhnt vom frühen Saisonstart des letzten Jahres scheint es fast, als käme feines XC-Wetter 2012 in den nördl. Ostalpen nicht wirklich in die Gänge. Not macht in diesem Fall ... tugendhaft! *g* Einmal mehr motiviert durch Bodenlos-Obmann Drusi doch in heimischen Gefilden zu bleiben und hier gemeinsam auf Strecke zu gehen, trafen wir uns um 9 Uhr beim Bus der HPGC Garstnertaler. Mit dabei unser neues Clubmitglied Ralph Deleja-Hotko.
Am Vortag noch schnell die Routenplanung für ein "140er-Sender-FAI bei stärkerem Südwind" ausgetüftelt mit den Wendezeiten: Spering 12:00 Uhr; Buchauer Sattel 13:30 Uhr; Bereich Grimming/Kammspitz 16:00 Uhr und Landung nach 18 Uhr möglichst weit im Norden in den Flats - dort war ich unter'm Schirm hängend ja noch nie...
Details: Sender Kleinerberg (bei Windischgarsten/OÖ): 1280m Höhendifferenz: 660m Infos unter: fsv-bodenlos.com, paragliding365.com Unsere bodenlosen Flüge (zum Downloaden & Nachfliegen): Lex (105km FAI; 147 Pkt), Ralph (41km, 41 Pkt), Die weitesten Flüge vom Sender aus: auf XC-Globe
.jpg) |
.jpg) |
Gemeinsam mit uns vier Bodenlosen waren mit Hutsch und Andi Schreilechner zwei Altvordere der Szene und somit Flieger-Routiniers dabei. Die Bedingungen waren bereits bei der Ankunft am Startplatz gut - eine schöne Brise aus Süd stand konstant an. Dennoch warnte Hutsch vor allzu frühem Start, da dies am Sender oft trügerisch sei... Um halb 11 kamen dann die ersten Bummerl und es hielt uns dann nicht länger auf dem Schotterplatz. Pünktlich um 11 zog ich dann als erster die Tüte auf und nach kurzen rumsuchen war der Hausbart gefunden: Etwas vorgelagert ging's südlich des Senders bereits zuverlässig auf 2200m hoch und der Südwind schob mich ohne Schnörkel direkt an die...
|
.jpg) |
.jpg) |
...noch "blauen" Südflanken des Sengsengebirges. Wie erwartet ging es relativ unkompliziert mit Schiebewind Richtung Spering. Die dort bereits stark SO-Wind versetzte Thermik ließ mich bereits etwas früher als geplant am ende des Gr. Sengs-Aufwindes wenden - wie im Tracklog schön zu sehen ist, hatte dieser Bart bereits enormen Windversatz (ca 30° ggü der Horizontalen!) und es schob mich im Bart 1km weiter Richtung Schillereck - somit gleich dort gewendet (Bild rechts)... |
.jpg) |
.jpg) |
...und den Ritt zurück angetreten. Dabei war dann das erste Mal zu erleben, was es heute heißen sollte "gegen den Wind" Kilometer zu machen: Obwohl mental darauf eingestimmt, waren bereits die ersten "Na, bitte net!"-Absauf-Befürchtungsmomente dabei.
Mit Halbgas gings via die trocken-grauen Ridges von Brettstein und Hagler mit möglichst langen Gleitpassagen gegen den Wind retour Richtung Giereranger, der heute den einzigen kaum Wind-beeinflussten Bart zu bieten hatte. Im Bild links Drusi am Sengsengebirge. Er bekam von Andi diesmal nen MacPara Marvel geliehen. Rechts der Anflug retour Richtung Sender, bevor es endgültig für mich ins XC-Neuland ging: der Flug via Hengstpass zum Buchauer Sattel
|
.jpg) |
.jpg) |
Irgendwie schaffte ich es nicht, mich aus dem unteren Stockwerk nach ganz oben raufzuarbeiten und so musste ich gegen den immer mehr an Ost-Komponente gewinnenden Südwind Relief-nah rumturnen - schaut im Tracklog-Reinraum gar net so wild aus, ist aber in natura durchaus "spannend" hier immer wieder von der Lee-Seite her kommend tief einzusteigen...
Trotz des gefühlt langwierigen Rittes zum Buchauer Sattel war dieser genau pünktlich nach Zeit-Plan erreicht und ich konnte mit sicherer Höhe zum Ost-Einstieg in die Haller Mauern vorgleiten... Im Bild links Anflug von WNW auf den Buchauer Sattel - zur Basis konnte ich dort nur neidvoll raufschauen... Bild rechts: an der Dirndlmauer endlich in gutem Aufwind mit Blick Richtung O zurück Richtung Buchauer Sattel & Weng (rechts im Bild)
|
.jpg) |
.jpg) |
An der Dirndlmauer reichte dann meine Kurbel-Intelligenz aus, um nicht wieder den Lift zur Basis zu verlieren und so konnte ich mich wenig später um 14 Uhr das erste Mal an der Basis (Bild links) wähnen. Die Freude und Erleichterung endlich mal hoch zu sein war deutlich spürbar und ich konnte das erste Mal so richtig das Panorama ausgiebig genießen.Trotz starker Thermik (die bekanntlich ja die Tendenz hat, relativ gerade nach oben zu stehen) hatte ich in diesem Bart noch immer 20km/h SSO-Windversatz...
|
.jpg) |
...somit war gutes Vorhalten bei zumeist Halbgas angesagt. Den Plan, über die Plesch nach Liezen zu fliegen hatte ich schnell gekübelt, da er bei diesem starken Gegenwind unnötig tiefen Einstieg bedeutet hätte und es zudem Richtung W auch entlang der direkten Route gut aussah (siehe Bild). Am Bosruck hab ich mich dann nochmal unter die Basis gehängt und hab im Anschluss Richtung Heimatberge gequert. Akkurat bei meinen geliebten Angern schien sich aber eine Winddüse von 40 km/h gebildet zu haben mit Böen, die nochmal gut 50km/h gewesen sein müssen, denn obwohl ich physisch rückwärts flog zeigte das Vario stellenweise zweistellige Werte an. Die nächsten 5km Richtung W bis zum Schafberg waren nur hochkonzentriert im Halb- bis 3/4Gas überhaupt zu meistern - bei leichter Windturbulenz dazu ein mehr als spannender Adrenalin-Cocktail... Und schon stand die nächste Hürde vor mir: HINTER dem Tausing bei DEM Südwind vorbei würde sicher extrem sportlich werden und so versuchte ich halb soarend, halb kreisend so hoch wie möglich zu kommen bevor ich in sein Lee-Band kommen würde. Das gelang halbwegs aber an ein weiteres Vorankommen an der Ridge zum Hechlstein war nicht mal zu denken. So ließ ich mich ins Gnanitz-Tal nach hinten spülen und hoffte dort mit dem Prallwind soweit hoch zu kommen, dass ich mit Sicherheitsreserve ins Hinterstodertal zurückspringen würde können. Doch man musste erst mal in diesen Prallwindbereich gelangen... (Auch mental) gebeutelt von Ups- & Downs sumperte ich zwischen "wie land ich hier bloß safe" und "wo könnte noch was weggehen" entlang der Sumperleiten rum (heißt wirklich so; welch Namensironie!!), bis ich mich entschloss mein Glück an dem einzigen erreichbaren Bergrücken an deren Westende zu probieren. Und ich erwischte tatsächlich den ersehnten Thermik-Brummer am Steileck: Mit selbst für meine Verhältnisse enorm enger Schräglage ließ ich den Bart auf keinen Fall aus und carvte so wieder Meter für Meter aus diesem Starkwind-/Lee-verseuchten Tal wieder Meter für Meter nach oben. Der Bart verbog sich nach oben hin zu weiter enorm Richtung N (30 km/h Windversatz beim Kurbeln!), was aber absolut in meinem Sinn war... |
.jpg) |
.jpg) |
... denn so konnte ich das Salzsteigjoch in relativ guter Überflugshöhe von 400m über Grund passieren und so endlich ins Hinterstoder-Tal gelangen. Dort hatte es dann wieder eine stärkere O-Komponente und ich konnte mir reliefnah (Wind-Vor-Sonne!) einen Flugpfad Richtung Öttlberg bahnen, an dessen SW-Flanken die über dem Kl. Priel befindliche Wolke ablösen musste. Und so war es auch *g* - erst jetzt war wieder ans Fotografieren und Filmen zu denken und Adrenalin wieder durch Endorphin zu ersetzen. Durch den Richtung W abgekürzten Schenkel lag ich ja wieder phänomenal in der Zeit und beschloss aber dennoch, dass dieser buttwerweiche Bart mein letzter Kurbler für diesen Tag sein sollte - als Lohn der Thermik-Mühsal davor quasi ;-) Bild links: Blick zurück ins Stodertal mit der Höss links im Bild Bild rechts: Blick Richtung O auf das Sengsengebirge, wo ich clevererweise meinen 1. Umkehrpunkt gesetzt habe, um die 20%-Regal für geschlossene FAIs bestmöglich auszunutzen *g*
|
.jpg) |
.jpg) |
Auf dem Weg zur Basis machte ich kreisend bereits 5km Richtung N gut, flog auf Basishöhe 3600m ab und beschloss gemäß Plan nur noch gerade raus ins Flachland zu fliegen... Drusi hatte mich noch gebrieft, dass es bei Südwind im Klauser-Tal lokal die heute schon erlebte O-Komponente hatte. War aber in meinem aktuellen Stockwerk nicht mehr von Relevanz und ich glitt über alle noch unter mir liegenden Bergrücken hinweg zum ersten Mal raus in die OÖ-Flats (Bild links)
Bild rechts: was für ein Erlebnis in total ruhiger Luft mit bis zu 75 km/h im Trim(!) dahingeschoben zu werden
|
.jpg) |
.jpg) |
Ab 16 Uhr war unter mir praktisch nur noch Talgrund und ich genoss extrem, dass hier ohne Zutun Kilometer für Kilometer ins GPS-Taxameter flossen - und das bei DEM Ausblick auf das tief unter mir liegende Agrarland - WUNDERBAR!
Ich flog noch etwas weiter rechts Richtung Kremsmünster, um den 20%-Sektor und den FAI-Sektor möglichst gut zur Deckung zu bringen und als ich auf Höhe Wartberg die FAI-Option für den heutigen Tag ausgereizt hatte peilte ich überhaupt gleich Wels an - frei nach Motto von ToyStory Space-Ranger Buzz Lightyear: "bis zur "Unendlichkeit und noch vieel weiter" *ggg*
Als ich dann auf Höhe Kremsmünster in tiefere Schichten sank (<2000m), war's dann vorbei mit Schiebewind: es herrschte 10 km/h NNO vor?!? Was meine Gleitzahl von zuvor um die 20 wieder auf die üblicheren Werte um 8-10 drückte.
|
.jpg) |
.jpg) |
Somit war das nächste Ziel eine gute Ausgangssituation für eine möglichst reibungslose Heimreise zu schaffen, was bietet sich hier mehr an als direkt neben einer Autobahn-Raststätte einzulanden?
Erst wenige hundert Meter über Grund entdeckte ich, dass hier sogar ein Mini-Hangar mit Windsack unweit der Raststation stand: ein Modellflugplatz! Um 16:40 Uhr setzte ich auf dem frisch getrimmten englischen Rasen der Flieger-Verwandtschaft butterweich auf. Überglücklich... Was für ein Ritt - wieder mal...
Und als ob ich nicht schon genug Glück für diesen Tag gehabt hätte, nahm mich auch noch eine Familie aus Rotenmann von der Raststätte aus bis DIREKT bis vor meine Haustüre nach Liezen mit *HansImGlück*
Danke an beide Andis für´s Motivieren und Mitnehmen zum Sender, meinen Schirm für sein allzeitiges Offenbleiben und seine gute Wind-Penetration, sowie meine Schutzengerl, die heute einige Male mehr als nur ein wachsames Auge auf mich hatten!
|
Lessons Learned: - Wieder zu spät gestartet -> obwohl der Südwind um 10 Uhr schon gut anstand! Thermik war zur Startzeit um 11 Uhr schon sehr gut ausgeprägt -> nächstes Mal wieder ne halbe Stunde früher probieren *g* - CTRs auch weiter im Norden ins Navi rein. War einfach Glück & "Heimkomm-Sehnsucht", ein paar hundert Meter neben einer Raststation und somit vor der TMA Linz zu landen... (hatte nun schon zum 2. Mal Glück -> siehe Sorica-Flug...) |
|
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. Mai 2012 um 08:13 Uhr |
|
Streckenplanung: XC Planner 2 und Bodenlos XContest to XCPlanner Tool |
|
Geschrieben von: Stefan Aufischer
|
|
Sonntag, den 01. April 2012 um 06:16 Uhr |
|
Der XC Planner Version 1, ein geniales Online-Tool zur Planung von Streckenflügen, hatte bereits Features wie die Darstellung in Google Maps, Berechnung von FAI-Dreiecken, verschiedene Wertungsfaktoren, Verlinkung, etc. Speziell bei der FAI-Berechnung anhand von farbigen Sektoren konnte man sehr schön erkennen, wo man seine Wendepunkte noch setzen könnte, um ein Dreieck zu schließen.
Heuer hat Tom die Version 2 des XC Planners erstellt. Diese befindet sich noch im Beta-Stadium, ist aber schon vollständig nutzbar. Neben der deutlich vereinfachten Bedienung, gibt es viele neue Features:
- Smartphone-Unterstützung (Iphone, Android).
- Beliebig viele weitere Streckenpunkte (Nicht nur Eckpunkte).
- Lufträume nach Höhen gestaffelt einblendbar.
- Berechnung der Flugzeit auf Basis der geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit (und vice versa)
- Thermikkarten (auf bestimmte Gebiete beschränkt)
- Besserer Download der Wegpunkte (viele verschiedene Formate).
- Besseres Teilen von Planungen mit anderen (Eine Strecke lässt sich verlinken oder als QR-Code weitergeben).
Eine Beschreibung (und auch Support) von Tom Payne gibt es im Paraglidingforum.
Bodenlos XContest to XC Planner
Mit dem Bodenlos XContest to XC Planner Tool ist es möglich, einen Flug direkt aus dem XContest im XC Planner zu öffnen. Bis dato war nur die Version 1 unterstützt. Ich habe das Script nun aktualisiert, sodass es die neue Version des XC Planners unterstützt und verwendet.
3-Schritte-Schnellanleitung für die Ungeduldigen:
- Mozilla Firefox als Browser verwenden: Download & Install Firefox
- Greasemonkey Add-On für Firefox installieren: Install Greasemonkey
- Bodenlos XC Planner installieren: Install XC Planner Script
Komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung:
http://www.fsv-bodenlos.com/news-mainmenu-2/39-streckenfliegen/120-greasemonkey-script-um-einen-xcontest-flug-im-xc-planner-zu-oeffnen
(Achtung: Die Seite bezieht sich zwar immer noch auf Version 1 des XC Planners, ist aber nach wie vor korrekt.)
|
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. April 2012 um 17:14 Uhr |
|
Achtung: Es ist mit vermehrtem Bodenlosen Flugaufkommen zu rechnen! |
|
Geschrieben von: Andreas Preininger
|
|
Samstag, den 31. März 2012 um 15:01 Uhr |
|
Die Anzahl der Bodenlos-Mitglieder konnte heuer schon um knapp 17% gesteigert werden! Dieses erfreuliche Ereignis haben wir dem Zugang von Ralph Deleja-Hotko zu verdanken.
Er als erfahrener „Iron Man Finisher“ wird durch seinen Sportsgeist, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz, Leidenschaftlichkeit und Kollegialität das Vereinsleben mit Sicherheit bereichern.
Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden eine unfallfreie Saison 2012!
Mit Fliegergrüßen
Drusi (Andreas Preininger) Staufisch (Stefan Aufischer) |
|
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. März 2012 um 22:02 Uhr |
|
Geschrieben von: Andreas Preininger
|
|
Donnerstag, den 22. März 2012 um 17:42 Uhr |
|
Am Samstag 17 März war es endlich soweit. Der Winter war lang, kalt und schneereich, aber die Sonne leistete schon gute Arbeit, der Wetterbericht prognostizierte auch gutes Wetter. Also was sollte uns Zuhause im finsteren Kämmerchen halten? Nichts! Deswegen ging es mit Staufisch und Hensi nach Hinterstoder. Dankenswerter Weise durfte ich an diesem Tag den Marvel EN C von Mac Para testen, Staufisch der ebenso auf der Suche nach einem neuen Teil ist, griff um Rush 3 EN B von Ozone, Hensi unterm Astral 4 EN C von Swing. Gut ausgestattet ging es mit Gondel und Sessel rauf auf den Startplatz, welcher bereits um kurz vor 11 gut gefüllt war. Es konnten auch schon einige Höhe machen. Nach kurzem Gescherze auf dem Startplatz mit Anderen kmhungrigen Piloten ging es dann um halb zwölf in die dritte Dimension.

Der Start mitn Marvel war trotz 0-Wind problemlos. Einige Kreise und schon war ich eins mitn Tester. Zuerst ging es Richtung Ennstal und anschließend über den Startplatz um Ostrawitz. Grund für diesen Umweg war meine Planlosigkeit für diesen Tag. Natürlich waren zu dieser Zeit viele Piloten u.a. auch Franzi und Stefan bereits am Kleinen Priel, während ich mich am Ötlberg mich in die Höhe kämpfte. Naja nach kurzem hatte ich auch den Kleinen Priel überhöht. Eigentlich alle Piloten hatten die Route übern Tamberg gewählt. Ich entschied mich, aufgrund von schlechten Erfahrungen vom letzten Flug und den dort herumfliegenden Piloten für die direkte Route ins Sengsengebirge. Dort angekommen ging es aufgrund der Schneelage eher zäh weg. Zu diesem Zeitpunkt kreisten auch viele andere Piloten über mir. Stefan und Hensi flogen weiter als ich Richtung Spering, dadurch war ich beim Sender mit Hensi gleich auf und vor Stefan.
So was machen wir jetzt? Querung zum Großen Pyhrgas, weiter Richtung Hengstpass? Vor mir flog jemand Richtung Pyhrgas und es sah nicht gut aus. OK entschieden weiter Richtung Osten - war ich froh, dass Hensi auch diesen Weg eingeschlagen hatte. Zu weit ging es im Halbgas dahin, für mich Neuland also Gebiet mal unter die Lupe genommen und eigentlich standen dann nur mehr der Zeitschenberg und der Langfirst. Wir entschieden uns für den ersten, es ging dann gleich sehr gut hoch. YEAH!! Zwischen Oberlaussa und Sankt Gallen ging es dann nochmals ordentlich in die Höhe. So jetzt, im Ennstal angekommen, ging es an den Rückflug. Wir flogen an den verschneiten SO Hängen vorbei wo zaghaft das Vario mal piepste. Südlich vom Grabnerstein ging es wieder gut in die Höhe, übers Admonter Haus hinweg Richtung Westen.

Für meinen nächsten Thermikstop hab ich mir dann einen kl. Hügel 1400m ausgewählt. Als ich dort ankam ging es uerst zäh in die Höhe, dann sah ich einen Vogel in der Nähe wegsteigen. Wenn der das kann... kurze Zeit später war ich wieder auf 2100m. Franzi erwischten den Bart nicht so gut wie ich, deswegen ging es alleine weiter. Am Scheiblingstein und Großen Pyhrgas vorbei, schwindelte ich mich so ins Garstnertal. Uiiii, ich sah einige Schirme in Spital landen darunter auch Staufisch, der vom Sender übern Imitzberg zum Pyhrgas und dann Richtung Wurzeralm geflogen ist. Ich versuchte noch einmal bei den Vorhügeln Höhe zu machen und tatsächlich gings. Zur gleichen Zeit kurbelte auch Stocki, vom Kasberg gestartet, einen Hügel weiter auf. Knapp 2100 Meter sollten reichen für die Querung um Sender. Mittlerweile hatte sich auch Hensi wieder ins Garstnertal gekämpft, im Gegensatz wählte er eine Route eher in der Mitte des Tals, er konnte nochmals kurz aufdrehen landete aber, immer unter meiner Beobachtung, in Windischgarsten. Ich hatte das Glück am Weg um Tamberg noch einige Blasen mitnehmen, welche mich dann auch auf meinem Landeplatz zwischen Tamberg und Kleinen Priel brachten.

Was für ein Auftakt. Mein schönster und bester Flug von der Höss, neues Gebiet gesehen, mit Franzi Ohr an Ohr geflogen nach kurzem warten hatten mich dann nette Kollegen zurück zum Landeplatz gefahren. MERCI!
Ich bemerkte auch, dass ich beim nächsten Mal wieder Funki, Backup, Spot und Camelpack einpacken sollte. Danke auch nochmals an Stefan der mich mit einem Uri ausstattete.
Flüge:
Drusi; Stefan; Franzi; Stocki und auch von Mario der an diesem Tag die Höchstweite vom Kasberg erflogen hat.
So kann die Saison weitergehen. So für alle die bis hierher durchgehalten haben bleibt mir nur mehr eins: Schöne Flüge und eine unfallfreie Saison 2012.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. März 2012 um 20:21 Uhr |
|